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17. September 2003 | Gemeinderat, Direktionen

Die Motoren machen blau

Auch in diesem Jahr ist "Bern bewegt"! Unter diesem Motto beteiligt sich die Stadt Bern am 22. September zum dritten Mal am europaweiten Aktionstag «In die Stadt ohne mein Auto». Der Aktionstag fällt dieses Jahr auf einen Montag - das Augenmerk gilt deshalb dem Pendlerverkehr. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind aufgerufen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Velo oder zu Fuss zur Arbeit zu kommen.

Die Ende August präsentierte Mobilitätsstrategie Region Bern spricht Klartext. Der Pendlerverkehr verstopft mit allen negativen Folgen für Mensch, Umwelt und Wirtschaft zunehmend unsere Strassen. Die Szenarien für die Zukunft sind düster, die drohende Verkehrsüberlastung ist für alle schlecht. Die Lenkung und Umlagerung des Arbeitsverkehrs ist deshalb für das künftige Funktionieren von Stadt und Region Bern zentral. Will die Stadt Bern Wohn- und Arbeitsstadt auf einem qualitativ hochstehenden und konkurrenzfähigen Niveau bleiben, sind nachhaltige Strategien gefragt. Aus räumlichen, finanziellen und umweltpolitischen Gründen können die Probleme nicht über neue Strasseninfrastrukturen alleine gelöst werden. Die Umlagerung des Arbeitsverkehrs auf den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr ist die kostengünstigste, nachhaltigste und realistischste Art, die anstehenden Verkehrsprobleme zu lösen.

Arbeitnehmende verzichten aufs Auto

Deshalb beteiligen sich die Stadt Bern sowie die Gemeinden Köniz, Kehrsatz, Urtenen-Schönbühl, Wohlen und Zollikofen am 22. September 2003 zum dritten Mal am europaweiten Aktionstag «In die Stadt ohne mein Auto». Weil der Tag dieses Jahr auf einen Montag fällt, steht das Thema Arbeitsverkehr im Mittelpunkt der Veranstaltung. Unter dem lokalen Slogan «Bernbewegt – Stadt und Region ohne Auto mobil» sensibilisiert die Stadt Bern Firmen und Arbeitnehmende mit einer Selbstdeklarations-Aktion. 31 Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit über 7‘000 Mitarbeitenden, darunter Stadt und Kanton Bern, machen mit. Diese Aktion wird von einer nationalen Kampagne des Bundesprogramms EnergieSchweiz unterstützt, das seinerseits die Angestellten der Bundesverwaltung zum Mitmachen motiviert.

Ein Tag zum Erleben und Flanieren

Wie in den Vorjahren wird die Berner Innenstadt für den motorisierten Individualverkehr vollständig gesperrt. Auch im Länggassquartier wird ein Strassenzug nur noch für den Langsamverkehr geöffnet sein. Auf dem Waisenhausplatz wird zum grossen Mittagstisch geladen - in Anwesenheit zahlreicher Prominenz. Zahlreiche Aktionen und Stände laden zum Mitmachen, Verweilen und Erleben ein. Das Angebot reicht vom geführten OL mit der mehrfachen Weltmeisterin Simone Niggli-Luder über einen Mobilitätspark mit Spezialfahrzeugen bis hin zu einem historischen Stadtrundgang. Zahlreiche Bars und Informationsstände runden den Event ab.

Das vollständige Programm «Bernbewegt» (mit den genauen Verkehrsbeschränkungen) wird am 18. September 2003 als Beilage zum Anzeiger Region Bern in alle Haushaltungen verteilt.

Infos unter: www.bernbewegt.ch

Direktion für Bildung, Umwelt und Integration

Weitere Informationen.

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