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27. August 2004 | Gemeinderat, Direktionen

Signalisation von kulturellen Institutionen; Wegweisungs- und Informationssystem (Fussgängerleitsystem)

Vorgeschichte

Im Jahr 2001 beschloss der Gemeinderat der Stadt Bern auf Initiative der kulturellen Institutionen Kirchenfeld ein einheitliches, zeitgemässes und benutzerfreundliches  Wegweisungs- und Informationssystem für Fussgängerinnen und Fussgänger zu entwerfen. Das Fussgängerleitsystem richtet sich gleichermassen an Besucher und Einwohner. Es führt sie auf selbstverständliche Art zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Kultureinrichtungen der Bundesstadt. Ein gutes Wegweisungs- und Informationssystem erfüllt nicht nur Informationsaufgaben, sondern es ist zudem ein zentrales Element eines überzeugenden städtischen Auftritts gegenüber der Öffentlichkeit. Deshalb sind auch die gestalterischen Anstrengungen entsprechend gross. Das System ist Teil dessen, was in der Sprache des Marketings „Corporate Identity“ genannt wird.

Seit dem Projektstart sind weitere Ideen und Wünsche aufgetaucht, welche ebenfalls in die Überlegungen einbezogen werden. So hilft die Stadt zum Beispiel bei der Koordination und Umsetzung der Projekte „Wege zu Klee“ und des Einsteinpfads. Ebenfalls wird die Koordination zu den Berner Wanderwegen, zu Bernmobil sowie zum WC-Konzept sichergestellt.

Mit dem von privater Seite lancierten Projekt „Wege zu Klee“ soll den Interessierten das Werk Paul Klees näher gebracht werden. Vorgesehen ist ein sogenannter Themenpfad der zu den Originalschauplätzen führt. Im Hinblick auf das Einstein-Jubiläumsjahr 2005 wird von der Universität Bern der Einsteinpfad projektiert. Beide Projekte sind mit dem Fussgängerleitsystem koordiniert und abgestimmt.

Projekt

Im September 2003 beschloss der Gemeinderat der Stadt Bern in einem Grundsatzentscheid die Realisierung des Projekts. Die erste Etappe des Fussgängerleitsystems, um die es hier geht, erstreckt sich auf die Innenstadt, auf den Museumsbereich Kirchenfeld und auf die Verbindung zum Zentrum Paul Klee. Das Fussgängerleitsystem sieht an 55 Standorten Wegweisungs- und Informationselemente (Informationsträger) vor. Es führt von den Anschlusspunkten beim Bahnhof, bei den Tram- und Bushaltestellen sowie von den Parkplätzen und Einstellhallen zu den Sehenswürdigkeiten und kulturellen Einrichtungen. Die Stelen als Hauptelement des Leitsystems sind 36cm breit, 2.40m hoch und aus Stahl. Der Lesbarkeit und dem Design wurde eine grosse Bedeutung zugemessen. Die in hellen Farben gehaltene Schrift auf dunklem Grund ist auch bei schlechten Sichtverhältnissen gut lesbar.

„Wege zu Klee“ ist ein separates Projekt, welches vollständig in das Fussgängerleitsystem integriert werden kann. Es führt vom Hauptbahnhof zum Zentrum Paul Klee und zurück. Dazu sind an 40 Standorten Stelen (Thementafeln) und Jalons (Wegweisung) vorgesehen.

Finanzierung

An die Realisierungskosten von 850'000 Franken leisten „Maurice E. and Martha Müller Foundation“ 100'000 Franken und Swisscom Fixnet AG einen Sponsoringbeitrag von 500'000 Fr. Für den Rest stehen Mittel aus dem per Volksentscheid bewilligten Erschliessungskredit für das Zentrum Paul Klee zur Verfügung.

Die Finanzierung für das Projekt „Wege zu Klee“ ist bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht gesichert.

Realisierung

Am 21. Juni 2005 wird das Zentrum Paul Klee eröffnet. Gleichzeitig findet das internationale Einstein-Jubiläumsjahr statt. Bern wir also im Jahr 2005 mit einer weltweiten Aufmerksamkeit rechnen können. Es muss deshalb alles daran gesetzt werden, dass zumindest das Fussgängerleitsystem zeitgerecht in Betrieb genommen werden kann.

Zurzeit wird an der Detailprojektierung gearbeitet (definitive Wegweisung und Inhalte). Im Herbst finden die Ausschreibungen für den Stahlbau (Informatikträger) und die Baumeisterarbeiten (Fundamente) statt. Für die eigentliche Erstellung und Montage der Installationsträger werden erfahrungsgemäss rund 17 Wochen benötigt (ab Januar 2005).

Für die Realisierung von „Wege zu Klee“ noch vor der Eröffnung des Zentrums Paul Klee wird das Zeitfenster im kleiner. Je nach Zeitpunkt des Eintreffens und der Höhe der Finanzmittel könnte man sich allenfalls auch eine Teilrealisierung vorstellen.

Direktion für Planung, Verkehr und Tiefbau

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