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8. September 2004 | Gemeinderat, Direktionen

Gemeinderat verabschiedet Baukredit für Kubus/Titan

Der Gemeinderat will sich am Erweiterungsbau des Historischen Museums Bern Kubus/Titan beteiligen. Er hat eine entsprechende Kreditvorlage über 7,946 Millionen Franken verabschiedet und an die zuständige Kommission zuhanden Stadtrat und Stimmberechtigte weitergeleitet. Im Kubus/Titan soll dereinst auch das Stadtarchiv neue Räume beziehen.

inf. Das Historische Museum Bern ist heute das zweitgrösste historische Museum der Schweiz. Es vereinigt unter einem Dach eine der wichtigsten völkerkundlichen Sammlungen des Landes mit den bernischen historischen Sammlungen von der Urgeschichte bis zur Gegenwart. Der Bestand des Museums umfasst etwa 250'000 Objekte. Einige von ihnen, wie zum Beispiel die Burgunderteppiche, geniessen Weltruf. Gemäss geltendem Leistungsvertrag ist das Museum verpflichtet, den Bestand durch eigene Ankäufe, Schenkungen und Leihgaben zu erweitern und wesentliche Teile seiner Sammlungen in Dauerausstellungen zu präsentieren. Der Raumbedarf nimmt deshalb laufend zu. <p>Auch das Stadtarchiv braucht mehr Platz. Es befindet sich seit 1915 im Erlacherhof und belegt mehrere Räume und auch Aussendepots. Die qualitativen Anforderungen des Kulturgüterschutzes können in den bestehenden Räumen nicht erfüllt werden. Alternativen wurden seit langem gesucht, aber nicht gefunden. Ein Neubau allein für das Stadtarchiv käme aus finanziellen Gründen kaum in Frage. Die gemeinschaftliche Lösung ist deshalb auch für die Stadt Bern von grossem Interesse. <p>Das Neubauprojekt<br> Ziel des 2001 durchgeführten Architekturwettbewerbs war es, auf der Ostseite des bestehenden Museums eine Erweiterung mit Depotgeschossen, einem Wechselausstellungssaal, Büros und Werkstätten zu entwerfen, die ins Stadtbild passt und einen kostengünstigen Betrieb garantiert. Von der Jury ausgewählt wurde das Projekt der jungen Architekten aus dem Bieler Büro „:mlzd architekten“, deren Entwurf vor allem durch seine städtebauliche Qualität, die Aufwertung der Rückseite des bestehenden Museumsbaus und des öffentlichen Raums überhaupt sowie die kluge Anordnung des Wechselausstellungssaals überzeugte. Gemäss dem Wettbewerbsprojekt Kubus/Titan wird das Historische Museum wie bisher vom Helvetiaplatz aus erschlossen. Das Stadtarchiv wird von der Helvetiastrasse her zugänglich sein. Eine Treppe und ein Lift führen ins Geschoss des Stadtarchivs mit dem Lesesaal auf dem Niveau des neuen Platzes. Die Werkstatträume befinden sich im Zwischengeschoss, die Depoträume für das Museum und das Stadtarchiv in den zwei Untergeschossen des Neubaus. <p>Kosten<br> Der Erweiterungsbau Kubus/Titan kostet gemäss Voranschlag 25,838 Millionen Franken. Auf jede der drei Trägerinnen und Träger des Museums (Stadt, Kanton und Burgergemeinde Bern) entfällt ein Drittel der Kosten. Die Abegg-Stiftung Riggisberg unterstützt das Vorhaben mit einer grosszügigen Spende von 2 Millionen Franken.

Informationsdienst der Stadt Bern

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