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1. Juli 2005 | Gemeinderat, Direktionen

Die Stadt Bern schafft einen klaren Rahmen für Begegnungszonen

Die Stadt Bern hat in den letzten Jahren mit viel Erfolg zahlreiche Begegnungszonen eingerichtet. Auf Grund der bisherigen Erfahrungen werden die Planungsabläufe etwas gestrafft und das Erscheinungsbild der Begegnungszonen vereinheitlicht.

28 Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt. Dank Tempo 20 und Fussgängervortritt dienen diese Strassen nicht mehr nur dem Verkehr, sondern können auch als Spielfläche und Treffpunkt genutzt werden. Die Stadt Bern nimmt bezüglich Begegnungszonen unter den Schweizer Städten eine Vorreiterrolle ein und nutzt die Begegnungszonen, welche die eidgenössische Signalisationsverordnung seit 2002 zulässt, als ein wichtiges Element ihrer Wohnstandortspolitik. Das Motto lautet dabei: Möglichst einfach, kostengünstig und nur dort, wo die Anwohnerschaft dies ausdrücklich wünscht. So soll in wenigen Jahren eine Vielzahl von Familien in den Genuss einer Begegnungszone kommen.  Die Verkehrsplanung der Stadt Bern hat die bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Instrument ausgewertet und einen verbindlicheren Rahmen zur Gestaltung und Planung von Begegnungszonen definiert:

Im Interesse einer guten Wiedererkennbarkeit werden die Begegnungszonen in der Stadt Bern künftig mit einem identischen Grundset an Gestaltungselementen wie Eingangstore, Brunnenringe und grünen Markierungen ausgerüstet. Die Anwohnerinnen und Anwohner können aber in Rücksprache mit der Verkehrsplanung „ihre Begegnungszone“ mit zusätzlichen Elementen möblieren und schmücken.

Auch der Planungsablauf wurde etwas angepasst und standardisiert: Die Initiative zu einer Begegnungszone muss weiterhin von der Anwohnerschaft kommen. Die Verkehrsplanung sorgt aber frühzeitig für eine breite Diskussion der Idee. Die Genehmigung und Realisierung erfolgt weiterhin in Jahrespaketen. Neu regelt die Verkehrsplanung mit der Anwohnerschaft im Rahmen von „Spielregeln“ auch Fragen zu Nutzung und Unterhalt von Begegnungs­zonen.

Auf Grund der letztjährigen Erfolgskontrollen müssen einige bestehende Begegnungszonen nachgerüstet werden. Dabei kommen die neuen standardisierten Gestaltungselemente zum Einsatz. Die Nachrüstung der bestehenden Zonen wird prioritär behandelt.

Der überarbeitete Themenflyer „Begegnungszonen in Wohnquartieren“ gibt Auskunft zu sämtlichen Neuerungen und bietet eine gute Anleitung für interessierte Anwohnerinnen und Anwohner.

Bestelladresse: Verkehrsplanung Bern, Zieglerstrasse 62, Postfach 3001 Bern, T 031 321 70 10.

 

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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