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8. September 2005 | Gemeinderat, Direktionen

Heilsarmee Flüchtlingshilfe führt 2006 die Kollektivzentren für Asylsuchende der Stadt Bern

inf. Die Stadt Bern führt seit 1982 Durchgangszentren für Asylsuchende im Auftrag des Kantons. Von Anfang an leitete das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) einen Teil dieser Zentren im Auftrag der Stadt Bern. Bekanntlich hat das SRK im Juni den Leistungsvertrag zur Führung der Durchgangszentren mit der Stadt Bern per Ende 2005 im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst, da aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen und Rechtsgrundlagen auf Bundesebene die Gesuchszahlen massiv sanken und damit ein kostendeckender Betrieb nicht mehr möglich war resp. ist.

Wie der Kanton Bern im Juni 2005 mitteilte, will er ab 2007 nur noch mit drei statt wie bisher fünf Anbietern von Durchgangszentrenplätzen zusammenarbeiten. Die Ausschreibung soll per Ende 2005 erfolgen.

Für 2006 gilt deshalb, dass die Stadt die Durchgangszentren gemäss gültigem Rahmenvertrag mit dem Kanton selber führen muss oder diese einer Trägerschaft in Auftrag gibt. In einem Grundsatzentscheid hat der Gemeinderat nun beschlossen, die Führung der städtischen Zentren im Jahr 2006 der Heilsarmee Flüchtlingshilfe (HAF) zu übertragen.

Die HAF betreibt in der Region Bern und im Oberaargau/Emmental diverse Zentren. Seit mehr als 20 Jahren ist sie in diesem Bereich erfolgreich tätig. Sie hat zudem für die Stadt bereits verschiedene Unterkünfte geführt.

Die Heilsarmee Flüchtlingshilfe wird die Zentren 2006 auf eigenes Risiko führen und übernimmt die Liegenschaften Halenbrücke und Enggistein, sowie das Sonderzentrum Münchenbuchsee zu den Bedingungen der Stadt. Ebenfalls geregelt ist die Situation für das bisherige Betreuungspersonal. Die HAF wird möglichst alle Mitarbeitenden gemäss vereinbartem Betreuungsschlüssel nach gültigem Personalreglement und der Lohnordung der Heilsarmee Flüchtlingshilfe unbefristet anstellen.

Informationsdienst der Stadt Bern

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