Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

13. Januar 2006 | Gemeinderat, Direktionen

Präzisierte Fassung der Medienmitteilung vom 9. 1. 2006

Der geplante Entsorgungshof Nord ist effizient, kundenfreundlich, wirtschaftlich und ökologisch

Die Direktion TVS weist die Kritik am geplanten Entsorgungshof Nord zurück. Sie beruht auf einer Studie, die einseitig die Argumente der Gegner aufgreift. Bei der Konzeption der neuen Abfallentsorgung hat die Stadt Bern umsichtig gehandelt und zusammen mit ausgewiesenen Experten alle denkbaren Überlegungen angestellt, um einen effizienten, kundenfreundlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Betrieb des Entsorgungshofs zu gewährleisten.

Am 25. September 2005 haben die Stimmenden der Stadt Bern das Referendum gegen das Abfallreglement abgelehnt und damit der neuen Abfallentsorgung zugestimmt. Das Volk hat beschlossen, dass nicht nur Quartiersammelstellen errichtet werden sollen, sondern auch zwei grosse, bediente Entsorgungshöfe. Es hat zudem die Stadt Bern ermächtigt, auch Anlagen für die Verwertung und Aufbereitung von Abfällen zu betreiben.

Einseitig argumentiert

Die Direktion TVS hält fest, dass es beim Entsorgungshof nicht um eine überdimensionierte Wertstoffsortier- und aufbereitungsanlage geht, sondern um einen Entsorgungshof, wie wir ihn bereits kennen. Um eine Einrichtung, in welcher effizient, kundenfreundlich, wirtschaftlich und ökologisch Wertstoffe entgegengenommen und umweltfreundlich mit der Bahn weitertransportiert werden können. Die Sortieranlage ist nur ein kleiner Bestandteil eines umfassenden und durchdachten Abfallentsorgungskonzepts, das der Wertsteigerung der gesammelten Ware dienen und damit letztlich für langfristig stabile Gebühren sorgen soll.

Die Studie greift einseitig vor allem die Argumente der Gegner auf.

Die Studie der Firma Sieber Cassina und Partner ist heute durch die IG Entsorgung, einem Zusammenschluss der privaten Abfallwirtschafter in der Stadt Bern, veröffentlicht worden. Sie geht davon aus, dass der geplante Entsorgungshof an der Wankdorffeldstrasse zum Zwecke der Wertstoffannahme und -sortierung errichtet werden soll. Die Studie geht davon aus, dass die Investitionen in Maschinen und Einrichtungen der Sortieranlage sowie in den erforderlichen Hallenanteil von angenommen insgesamt 2,7 Mio. Franken unter Annahme der heute anfallenden Wertstoffmengen nicht wirtschaftlich seien.

Die Notwendigkeit des Entsorgungshofes muss allerdings in einen grösseren Zusammenhang gestellt werden, als dies die Studie tut. Beim Entsorgungshof Nord geht es in erster Linie darum, drei von vier bestehenden insgesamt  zu kleinen, und in den Betriebsabläufen unwirtschaftlichen, Höfen zu ersetzen. Der Ersatz der bestehenden Entsorgungshöfe, soll mit der Einrichtung einer Sortieranlage ergänzt werden. Der Kostenanteil für die vorgesehene Sortieranlage beträgt nach heutigem Wissensstand 4 bis 5 Mio. Franken. Dem gegenüber stehen Mehreinnahmen, resp. Einsparungen in der Höhe von jährlich rund 1,2 Mio. Franken. Definitiv festgelegt werden können Grösse und Ausstattung der Anlage erst mit der Projektierung von Entsorgungshof und Sortieranlage.

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün/Abfallentsorgung

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile