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11. Januar 2006 | Gemeinderat, Direktionen

Machbarkeitsstudie für ein neues Stadthaus

Der Gemeinderat hat eine Machbarkeitsstudie für ein neues Stadthaus in Schönberg Ost in Auftrag gegeben. Im neuen Stadthaus soll die administrativ tätige Verwaltung untergebracht werden. Die Stadtverwaltung würde so auf drei Räume konzentriert: Auf den Erlacherhof als Sitz des Stadtpräsidenten, den Raum Predigergasse mit den publikumsintensiven Dienststellen und das neue Stadthaus. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die Konzentration der Berner Stadtverwaltung auf wenige Standorte der Bevölkerung und den Mitarbeitenden am meisten Vorteile bringt.

inf. Die Berner Stadtverwaltung ist heute über sechzehn verschiedene, zum Teil weit auseinander liegende Standorte verteilt. Die Arbeitsplätze und damit die Arbeitsbedingungen entsprechen nicht mehr den Anforderungen an eine moderne und effiziente Verwaltung. Ein Grossteil der benötigten Liegenschaften ist zudem zugemietet; die Arbeitsplatzkosten sind dementsprechend hoch.

Nachdem der Gemeinderat mehrere Varianten diskutiert hat, hat er sich entschieden, den administrativen Teil der Verwaltung auf wenige Standorte zu konzentrieren. Der Erlacherhof als Sitz des Stadtpräsidenten bleibt erhalten und die Liegenschaften im Raum Predigergasse dienen als Dienstleistungszentrum für die Anliegen der Bevölkerung. Alle übrigen Arbeitsplätze sollen in einem zentralen, neu gebauten Stadthaus in Schönberg Ost zusammengefasst werden. Von der geplanten Standort- und Raumoptimierung werden insgesamt rund 1000 Arbeitsplätze betroffen sein, wobei zukünftig 600 bis 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Schönberg Ost arbeiten sollen.

Der Gemeinderat will mit dem geplanten neuen Stadthaus in Schönberg Ost mit Hilfe moderner Einrichtungen und zeitgemässer Raumstrukturen attraktive Arbeitsplätze schaffen und die Flexibilität für künftige Anforderungen verbessern. Kurze Distanzen und der effiziente Einsatz von Ressourcen versprechen optimierte Abläufe, Zeiteinsparungen sowie eine verbesserte interne Kommunikation und Zusammenarbeit. Schönberg Ost, zwischen Ostermundigen- und Schosshaldenstrasse gelegen, ist vom öffentlichen Verkehr gut erschlossen und daher für ein Verwaltungszentrum an der Peripherie der Stadt sehr gut geeignet. Ausschlaggebend für Schönberg Ost war aber auch das Anstossen von Wohnraumprojekten an diesem Standort.

Die Modellrechung für den Bau eines Stadthauses in Schönberg Ost geht von einem Viertel weniger benötigter Fläche aus als heute. Ausserdem werden Raumkosten in der Höhe von jährlich rund 3 Millionen Franken eingespart.

Der Gemeinderat steht mit der Burgergemeinde als Landbesitzerin der Parzelle im Gespräch. Gleichzeitig hat er eine Machbarkeitsstudie einschliesslich der Ausarbeitung einer Bedarfsplanung in Auftrag gegeben. Unter Mitwirkung von Personalvertretungen geht es dabei um die Abklärung der zukünftigen Organisation, um die Klärung der Frage nach dezentralen und zentralen Arbeitsplätzen und der Ausarbeitung eines Betriebskonzeptes. Im Frühsommer 06 soll der Entscheid über das weitere Vorgehen fallen.

Abteilung Kommunikation

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