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8. März 2006 | Gemeinderat, Direktionen

1. Forum zum Gesamtprojekt Forsthaus West

In Forsthaus West sollen die neue Kehrichtverwertungsanlage (KVA) und der neue Feuerwehrstützpunkt der Berufsfeuerwehr Bern entstehen. Das Stadtplanungsamt und die Bauherrschaften Energie Wasser Bern und Stadtbauten Bern orientierten gestern am ersten von insgesamt sechs Foren, Vertreterinnen und Vertreter der betroffenen Quartiere, der Leiste und der Um-weltorganisationen über die, für die Stadt und Region bedeutenden, Planungs- und Bauvorhaben in Forsthaus West.

Mit den Foren zum „Gesamtprojekt Forsthaus West“ bietet die Stadt den Vertreterinnen und Vertretern der vom Planungsvorhaben betroffenen Quartiere sowie weiteren Anspruchsgruppen eine Plattform an, um vertiefte Informationen aus erster Hand zu erhalten und Anregungen und Fragen auf direktem Weg einzubringen. Die Foren sind ein zusätzliches Dialogangebot und eine Ergänzung zum ordentlichen

Mitwirkungsverfahren. Bis zur Ende 2007 geplanten Abstimmung zu Forsthaus West sind pro Jahr drei Foren mit verschiedenen Schwerpunktthemen vorgesehen.

Dass die Foren einem Bedürfnis entsprechen, zeigte das Interesse der Teilnehmer und die engagiert geführte Frage- und Diskussionsrunde. Am Forum von gestern Dienstag nahmen 10 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen teil.

 

In einem ersten Teil informierten Vertreterinnen und Vertreter der Stadtplanung sowie der Bauherrschaft über die Zielsetzung und die Vorhaben in Forsthaus West.

 

Jacqueline Hadorn, Bereichsleiterin Städtebau beim Stadtplanungsamt Bern unterstrich in ihrem Referat die Bedeutung der Verlagerung von Infrastrukturanlagen aus Wohngebieten an einen neuen Standort. Damit soll erreicht werden, dass Wohnquartiere an den bisherigen Standorten von Emissionen entlastet und die Wohnqualität erhöht wird. Dies entspricht auch den Zielsetzungen des Gemeinderats zur Wohnstadt Bern.

 

Die grosse Bedeutung des Vorhabens, betonte auch Peter Magnaguagno, Betriebsleiter KVA, der das Bauprojekt der neuen KVA präsentierte. Mit dem Neubau eröffnet sich Energie Wasser Bern die einmalige Chance, die veraltete bisherige Anlage durch eine moderne KVA zu ersetzen, die dank dem Einsatz modernster Technologien höchste Umweltstandards erfüllt. Im Zusammenhang mit dem Neubau strebt Energie Wasser Bern zudem an, die lokale Stromproduktion deutlich zu erhöhen.

 

Roland Fuchs, Feuerwehrkommandant-Stellvertreter wies bei der Präsentation des neuen Feuerwehrstützpunkts auf den durchgeführten Pilot-Versuch mit zwei Feuerwehrstandorten (Breitenrain  und Brünnen) hin. Dieser hat deutlich gezeigt, dass mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zwei Standorte nicht betrieben werden können.  Für die Feuerwehr hat deshalb die Realisierung des zentral gelegenen Standorts Forsthaus West höchste Priorität, damit sie die geforderte Interventionszeit bei einem Brand für das ganze bebaute Stadtgebiet weiter gewährleisten kann.     

 

Die angeregte Frage- und Diskussionsrunde im zweiten Teil des Forums zeigte, dass die Vorhaben neue KVA und neue Feuerwehr Forsthaus West von den Teilnehmenden nicht bestritten sind. Zu Diskussionen Anlass gaben der Standort in einem Waldstück, die für das Projekt notwendigen Rodungen und die Rodungsersatzmassnahmen, die Anlage zur Erhöhung der Stromproduktion sowie der Umgang mit den heute bestehenden Arealen von KVA und Feuerwehr, nach deren Umzug nach Forsthaus West. Die Diskussion gab erste Hinweise, auf die zu erwartenden Eingaben in der öffentlichen Mitwirkung. Nicht alle Fragen konnten gestern aufgrund des momentanen Projektstands beantwortet werden. Einig war man sich, dass der intensive Dialog mit den betroffenen Quartieren und mit den Umweltorganisationen weiter gepflegt werden soll.

 

Das nächste Forum ist Ende Juni geplant.

 

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Datei application/vnd.sailingtracker.trackDie Vorhaben in Forsthaus West 20.04.2006 364.5 KB

Informationsdienst der Stadt Bern/ewb/Stadtbauten Bern

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