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7. November 2006 | Gemeinderat, Direktionen

Der Winterdienst der Stadt Bern geht in Alarmbereitschaft

Am kommenden Freitag, 10. November 2006, beginnt offiziell der Winter – jedenfalls für das Tiefbauamt der Stadt Bern: Der Winterdienst geht in Alarm-bereitschaft.

Vom kommenden Wochenende an sind gut 200 Mitarbeiter des Tiefbauamts ständig und rund um die Uhr in Bereitschaft – bereit auszurücken, sobald es auf den Strassen, Wegen und Plätzen der Stadt Bern Schnee wegzuräumen oder Glatteis zu bekämpfen gilt. Das Tiefbauamt nahm den Beginn des Bereitschaftsdiensts zum Anlass, an einem Mediengespräch seine Winterdienst-Organisation vorzustellen. „Wir möchten damit aufzeigen, dass ein Winterdienst, wie er von uns erwartet wird, beträchtliche Ressourcen an personellen und finanziellen Mitteln voraussetzt“, sagte Stadtingenieur Hans-Peter Wyss.

 

Das Tiefbauamt der Stadt Bern ist verantwortlich für den Winterdienst auf Strassen mit einer Gesamtlänge von 390 km und Trottoirs mit einer Gesamtlänge von 650 km. Alles in allem ist jeweils eine Fläche von 4,2 Millionen Quadratmeter vom Schnee zu befreien. Auftaumittel (Salz) werden dabei kontrolliert, gezielt und sparsam eingesetzt: Jedes Salzfahrzeug ist ausnahmslos mit einer elektronischen Dosiervorrichtung ausgerüstet.   

 

So unberechenbar wie das Wetter sind die Kosten des Winterdiensts. 2,5 Millionen Franken pro Jahr sind im Budget der Stadt Bern dafür reserviert. Dem Betrag liegt die Annahme zugrunde, dass 25 Volleinsätze zu leisten seien. In den letzten zehn Jahren schwankte indessen die Zahl der Volleinsätze zwischen 70 (im Jahr 1999) und bloss 6 im Jahr 2002 – mit entsprechenden finanziellen Folgen: im „Rekordjahr“ 1999 kostete der Winterdienst 6,7 Mio. Franken, aber auch im Jahr 2005 fiel der Aufwand für den Winterdienst mit 5,8 Mio. Franken weit höher aus als vorgesehen.

 

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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