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25. April 2007 | Gemeinderat, Direktionen

Weyermannshaus-Ost: Zonenplan und Überbauungsordnung werden öffentlich aufgelegt

Der Gemeinderat hat die öffentliche Auflage des Zonenplans Weyermannshaus-Ost und der Änderungen an der Überbauungsordnung Weyermannshaus-Ost III beschlossen. Das Areal Weyermannshaus-Ost umfasst das Gebiet östlich des Autobahnviadukts der A 12 zwischen der Murtenstrasse und der Bahnlinie Bern-Neuenburg. Es ist ein Teilgebiet des Entwicklungsschwerpunkts Ausserholligen. Die öffentliche Auflage findet im Mai statt. Die Volksabstimmung ist für November 2007 vorgesehen.

 

Die erste Volksabstimmung zum Zonenplan Weyermannshaus im Jahre 2001 ist knapp gescheitert, weil in einem Teilgebiet mitten in der Arbeitszone ein Wohngebiet ausgeschieden wurde. In der jetzigen Vorlage verzichtet der Gemeinderat auf einen verbindlichen Wohnanteil. In der Dienstleistungszone ist jedoch Wohnen erlaubt, und zwar bis 50 Prozent in der Lärmempfindlichkeitsstufe ES III und bis 100 Prozent in der ES II. Es bleibt somit dem Investor überlassen, einen geeigneten Nutzungsmix zu finden. Mit dieser Massnahme erhofft sich der Gemeinderat einen positiven Impuls für die Entwicklung des Gebietes.

 

Ein weiterer Mosaikstein

Mit dem Zonenplan Weyermannshaus-Ost könnte ein weiterer Mosaikstein im Entwicklungsschwerpunkt Ausserholligen gesetzt werden. Auf dem EWB-Areal wird gebaut, auf dem Europaplatz ist das Baugesuch für das „Haus der Religionen“ bewilligt und auf dem Implenia-Areal ein Baugesuch für Wohnnutzung eingereicht worden. Der grösste Teil des noch nicht überbauten Areals ist im Besitz der SBB. Die Hälfte davon wäre bei einer Annahme der Planungsvorlage durch die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt Bern ab 2008 überbaubar.

 

Gleichzeitig mit der Auflage des Zonenplans hat der Gemeinderat auch die öffentliche Auflage der Änderungen an der Überbauungsordnung Weyermannshaus-Ost III beschlossen. Diese regelt die Erschliessung des Areals, die Öffnung des Stadtbachs und legt Baubereiche fest. Anlass für die Änderung ist, dass sich SBB und BLS längerfristig die Option offen halten möchten, zusätzliche Gleise legen zu können. Falls ein solcher Ausbau Realität wird, würde damit die Unterführung Bahnstrasse-Steigerhubelstrasse durch eine Fuss/Velopassarelle ersetzt.

 

Es wird mit Erschliessungskosten von etwa 15 Millionen Franken gerechnet, 6 Millionen davon für die Fuss/Velopassarelle zum Europaplatz. 9 Millionen Franken entfallen dabei auf die Stadt Bern, welche aber bei einem Vollausbau des Areals mit Infrastrukturbeiträgen infolge Mehrwerten von etwa 10 Millionen Franken rechnen kann. Bei einem Vollausbau kann mit einem Nutzungsmass von circa 150'000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche gerechnet werden. Das entspricht etwa 3000 neuen Arbeitsplätzen und 500 Einwohnerinnen und Einwohnern.

 

Der öffentliche Verkehr wird mit einem 7.5-Minuten-Takt des Postautos auf der Murtenstrasse verbessert. Zudem wird die bestehende Haltestelle durch zwei neue ersetzt. Diese liegen beim Autobahnviadukt und bei der Einmündung der Steigerhubelstrasse.

 

Gemeinderat der Stadt Bern

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