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18. Mai 2007 | Gemeinderat, Direktionen

1,1 Millionen Franken für den Unterhalt der Kirchenfeld-Brücke

Für Unterhalts- und Korrosionsschutzarbeiten an der Kirchenfeld-Brücke beantragt der Gemeinderat dem Stadtrat einen Kredit von 1,1 Millionen Franken. Geplant ist, die Arbeiten etappenweise auszuführen und auf die Jahre 2007 bis 2010 zu verteilen.

Stahlbrücken müssen regelmässig unterhalten werden, sollen sie nicht rosten. Allerdings sind die entsprechenden Arbeiten aufwändig und kostspielig. Damit die Sicherheit der Arbeitskräfte gewährleistet ist und beim Auftragen der neuen Korrosionsfarbe keine Schadstoffe in die Umwelt gelangen, müssten bei einem konventionellen Vorgehen Teile der Brücke jeweils luftdicht eingepackt und bei den Bögen und Stützen besondere Gerüste aufgebaut und festgemacht werden.

 

Um Aufwand und Kosten zu senken, hat die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün die Unterhaltsarbeiten an der Kirchenfeld-Brücke im vergangenen Jahr versuchsweise von angeseilten und klettererprobten Fachkräften einer externen Firma ausführen lassen. Die bestehende Korrosionsfarbe wurde dabei nicht flächendeckend entfernt, sondern lokal abgesaugt. Begleitet wurde der Versuch von der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) und vom Amt für Umweltschutz und Lebensmittelkontrolle der Stadt Bern (AfUL). Weil die Erfahrungen mit dieser kostengünstigeren Methode durchwegs positiv waren, soll diese Arbeitsweise in Absprache mit allen Beteiligten auch künftig angewandt werden.

 

Arbeiten auf vier Jahre verteilt

Für die Unterhaltsarbeit an der Kirchenfeld-Brücke nach der neuen Methode beantragt der Gemeinderat einen Baukredit von insgesamt 1,1 Millionen Franken. Vorgesehen ist, den Unterhalt auf vier Jahre zu verteilen; Arbeitsbeginn ist Herbst 2007. Während der ersten drei Jahre wird der Korrosionsschutz an der Stahlkonstruktion erneuert, im Jahr 2010 sollen die Betonschäden im Innern der Hauptpfeiler saniert werden.

 

Gemeinderat der Stadt Bern

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