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19. September 2007 | Gemeinderat, Direktionen

Neue Arbeitsplätze und Wohnungen in Ausserholligen

Im Gebiet zwischen der Schloss-, Turnier- und Weissensteinstrasse sollen 400 neue Arbeitplätze und Wohnungen für rund 200 Personen entstehen. Dies sieht die Zonenplanung Ausserholligen III vor, die der Gemeinderat zuhanden des Stadtrates verabschiedet hat. Parallel dazu hat die Stadtregierung auch den Richtplan Bern-Ausserholligen revidiert und zur öffentlichen Mitwirkung aufgelegt.

Das Planungsgelände liegt nahe beim Europaplatz und vis-à-vis des DEZA-Gebäudes des Bundes und ist eines der sechs Teilgebiete im Entwicklungsschwerpunkt Ausserholligen. Es ist optimal durch den öffentlichen Verkehr erschlossen und auch für den Privatverkehr dank der unmittelbaren Nähe eines Autobahnanschlusses gut erreichbar. Mit der Realisierung der Tramlinie Bern West und der geplanten Neugestaltung des Europaplatzes wird das Gebiet zusätzlich an Attraktivität gewinnen.

 

Bau eines Hochhauses wird möglich

Der neue Zonenplan, der den Bernerinnen und Bernern voraussichtlich im Februar 2008 zur Abstimmung vorgelegt wird, sieht vor, das Gelände für die Dienstleistungsnutzung zu öffnen und die Voraussetzungen für eine Wohnüberbauung zu verbessern. So ermöglicht die Planung neue Bauvolumen von 20’000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche in der Arbeitszone und von 3’000 Quadratmeter in der Wohnzone. Hinzu kommen weitere 12’000 Quadratmeter Bruttogeschossflächen Dienstleistungsflächen, die durch die entsprechende Umzonung der bestehenden Industrie- und Gewerbezonen entstehen.

 

Die wichtigsten Änderungen gegenüber dem heutigen Zonenplan sind:

  • Auf dem Marti-Areal wird der Bau eines zehnstöckigen Hochhauses ermöglicht. Dies erhöht die Vermarktungschancen des Grundstücks.
  • Die Parzellen entlang der zur Freiburgerstrasse gehörenden Sackstrasse werden der Dienstleistungszone mit geschlossener Bauweise zugeteilt.
  • Die Bebaubarkeit der Parzelle am Ende der Sackstrasse wird verbessert; sie kann sogar für eine reine Wohnüberbauung genutzt werden.
  • Die Wohnzone wird zulasten der gemischten Wohnzone vergrössert.

 

Siedlungsentwicklung fördern

Mit der dazugehörenden Überbauungsordnung soll die Attraktivität des Geländes als Siedlungsgebiet zusätzlich gefördert werden. Dazu sind neue Fusswege und Trottoirs sowie Baumpflanzungen vorgesehen. Bereits bestehende Elemente wie Hecken, Bäume oder Familiengärten bleiben erhalten. Für die Neugestaltung des öffentlichen Raums fallen Kosten von rund 400’000 Franken an. Den grössten Teil davon werden allerdings die privaten Bauherren übernehmen.

 

Neuer Richtplan für Bern-Ausserholligen

Im Rahmen der Zonenplanung und Überbauungsordnung für Ausserholligen III hat der Gemeinderat auch den Richtplan Bern-Ausserholligen revidiert. Er stützt sich auf das neue Verkehrskonzept mit der Tramlinie nach Bümpliz und sieht nach wie vor Dienstleistungsflächen in Ausserholligen, Weyermannshaus-Ost und -West sowie – wo sinnvoll – auch Wohnzonen vor. Entlang dem  Stadtbach ist eine neue Grünfläche geplant, die über eine Fuss- und Velo-Passerelle mit der S-Bahn-Haltestelle Ausserholligen SBB (Europaplatz) verbunden ist. Insgesamt wird mit Kosten von rund 30 Millionen Franken gerechnet, wovon die Stadt die Hälfte zu übernehmen hat. Gleichzeitig entstehen aber auch Mehrwerte von schätzungsweise 60 Millionen Franken, woran die Stadt mit etwa einem Viertel partizipieren kann.

 

Der neue Richtplan liegt seit Mittwoch, 19. September 2007, zur Mitwirkung auf, und zwar noch bis am 30. November 2007. Dessen Genehmigung ist für 2008 vorgesehen. Der Planungshorizont beträgt etwa 20 bis 25 Jahre.

 

Gemeinderat der Stadt Bern

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