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26. Oktober 2007 | Gemeinderat, Direktionen

Seniorinnen und Senioren im Klassenzimmer: win3 - ein Generationenprojekt in der Stadt Bern

Die Stadt Bern hat im Schulkreis Breitenrain-Lorraine das Generationenprojekt „Seniorinnen und Senioren im Klassenzimmer“ gestartet. 19 Seniorinnen und Senioren besuchen ein Mal pro Woche eine Klasse des Kindergartens oder der Primarstufe und unterstützen die Lehrpersonen. Das Projekt ist in Zusammenarbeit mit Pro Senectute Region Bern entstanden.

Das Projekt „Seniorinnen und Senioren im Klassenzimmer“ in der Stadt Bern wurde auf Grund eines parlamentarischen Vorstosses im Stadtrat lanciert.

Die Beteiligung von Seniorinnen und Senioren am Unterricht im Klassenzimmer entspricht einem grossen Bedürfnis und wird zur Bereicherung für Jung und Alt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. So verlangt die Stadt, dass eine Seniorinnen- und Senioren-Organisation sich an dem Projekt beteiligt. Vorbedingung ist auch, dass die Seniorinnen und Senioren keine Aufgaben übernehmen, welche in den Verantwortungsbereich der städtischen oder kantonalen Schulbehörden oder in den fachlichen Kompetenzbereich der Lehrpersonen fallen. Die Verantwortung für das Führen ihrer Klasse liegt jederzeit bei den Lehrpersonen.

Auf dieser Grundlage startete das Schulamt im Februar 2007 in Zusammenarbeit mit Pro Senectute Region Bern das Projekt win3 im Schulkreis Breitenrain-Lorraine.

win3 steht für ein Generationenprojekt, in dem sich drei Generationen im Klassenzimmer begegnen und voneinander profitieren können.

Dem Projekt liegen folgende Zielsetzungen zugrunde:

  • Gut vorbereitete Seniorinnen und Senioren stellen ihre Lebenserfahrung und ihr Wissen, ihre Geduld und Zeit den Kindern in der Schule zur Verfügung, ohne durch Freiwilligenarbeit die Aufgaben der Lehrpersonen zu übernehmen.
  • Lehrpersonen werden unterstützt, ohne dabei ihre Führungsrolle abzugeben.
  • Drei Generationen begegnen sich im Klassenzimmer, lernen sich näher kennen und setzen sich miteinander auseinander.

Im Schulkreis Breitenrain-Lorraine wurden insgesamt 19 so genannte Tandems von Seniorinnen oder Senioren und Lehrpersonen des Kindergartens oder der Primarstufe gebildet, die zu bestimmten Zeiten zusammen arbeiten wollen. Die Tandems sind verpflichtet, die Zusammenarbeit vertraglich zu regeln. Pro Senectute ist verantwortlich für die Begleitung und Betreuung der Tandems sowie die Vertragsabschlüsse.

Das Projekt stützt sich dabei auch auf die Erfahrungen gleicher und ähnlicher Projekte in anderen Kantonen (Baselland, Zürich). Es steht ein von Pro Senectute erarbeiteter Leitfaden zur Verfügung, in dem sowohl die Anforderungen, Rechte und Pflichten der Seniorinnen und Senioren wie auch diejenigen der Lehrpersonen definiert sind.

Das Projekt ist im Schulkreis Breitenrain-Lorraine erfolgreich angelaufen. Bereits wird die Ausdehnung auf einen zweiten Schulkreis geplant. Nach Ablauf von drei Jahren wird eine Evaluation erfolgen.

 

 

 

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Datei PDF documentReferat Gemeinderätin Edith Olibet 29.10.2007 35.4 KB

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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