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21. November 2007 | Gemeinderat, Direktionen

240 Park- und Alleebäume müssen gefällt werden

Ab Donnerstag, 22. November, werden die Mitarbeitenden der Stadtgärtnerei im Stadtgebiet 240 Park- und Alleebäume fällen. Betroffen sind abgestorbene, geschwächte oder kranke Bäume. Neben den stadtbedingten Stressfaktoren wie Luftverschmutzung, Bodenverdichtung, Salzbelastung und Platzmangel setzen den Bäumen zunehmend Grabarbeiten im Wurzelbereich stark zu. Die gefällten Bäume werden durch Jungbäume ersetzt.

Die Park- und Alleebäume sind ein wichtiger und attraktiver Bestandteil der Stadt Bern. Sie leiden jedoch unter stadtbedingten Stressfaktoren wie Staub, Streusalz, Bodenverdichtung und Platzmangel. Dazu kommen Sturmschäden, andere mechanische Verletzungen und Altersschwäche. Immer häufiger werden zudem Baumschäden durch Bauarbeiten verursacht. Vor allem Grabarbeiten im Zusammenhang mit Leitungssanierungen können zu grossflächigen Verletzungen der Wurzeln von Strassenbäumen führen. Selbst wenn vorab die grösstmöglichen Schutzmassnahmen getroffen werden, können bei Grabarbeiten im Wurzelbereich solche Schäden kaum vermieden werden.

 

Trotz intensiver Pflege durch die Stadtgärtnerei sind derart geschädigte Bäume anfällig für Krankheiten und Parasiten, ihre Standsicherheit ist eingeschränkt und es drohen vermehrt Astabbrüche. Aus diesen Gründen müssen im kommenden Winter 240 Park- und Alleebäume gefällt werden, also rund 1 Prozent des öffentlichen Baumbestandes. Grundsätzlich werden alle gefällten Bäume durch robuste Jungbäume ersetzt.

 

Bevor ein Baum gefällt wird, wird intensiv nach Rettungsmassnahmen gesucht. Auf diese Weise kann beispielsweise die markante, rund 300jährige Robinie in der Spitalackerstrasse noch rund 10 Jahre erhalten werden. In der Zwischenzeit werden aus den Samen des Baumes Jungpflanzen für die Ersatzpflanzung herangezogen.

 

Keine Rettung mehr gibt es für die eindrucksvolle hundertjährige Weide im Marzilibad, die mit ihrem pittoresken Wuchs viele Badegäste begeistert hat. Ebenso muss die grosse Gruppe kanadischer Pappeln im Bottigenmoos durch junge Eschen ersetzt werden. Markant ist zudem die Situation an der Ostringstrasse: Mit den jetzt notwendigen Fällungen werden rund 90 Prozent des ehemaligen Baumbestandes ersetzt werden müssen; hier zeigen sich die Auswirkungen der Leitungssanierungen, welche in den vergangenen fünf Jahren realisiert wurden.

 

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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