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13. Februar 2008 | Gemeinderat, Direktionen

Kurzmitteilungen des Gemeinderats

Der Gemeinderat hat

  • den Leistungsvertrag 2008 mit dem Verein SpielRaum genehmigt. Der Verein und die Fachstelle Spielraum setzen sich für kindergerechte Spiel- und Lebensräume im ganzen Kanton Bern ein. Sie fördern zudem den direkten Einbezug von Kindern in die Gestaltung und Durchführung von Spielprojekten. Das Angebot wird mit
    125 000 Franken unterstützt, die über den Lastenausgleich nach Sozialhilfegesetz finanziert werden.

 

  • den Leistungsvertrag 2008 mit dem Verein Jugend- und Kulturzentrum Gaskessel Bern (GK) genehmigt. Der GK führt dieses in der ganzen Region beliebte Kulturzentrum für Jugendliche. Er organisiert und/oder begleitet jugendkulturelle Anlässe, berät Jugendliche, lässt sie mitwirken und fördert deren Integration. Die Abgeltung für die vereinbarten Dienstleistungen des GK durch die Stadt beträgt 416 000 Franken.

 

  • einen Ausführungskredit von 240 000 Franken für die Renaturierung des Lötschenbachs bewilligt. Der Lötschenbach quert von Gümligen her kommend das Stadtgebiet auf einer kurzen Strecke, bevor sein Lauf die Gemeinde Ostermundigen erreicht. Mit Ausnahme des Stadtberner Teils, wo er auf einer Länge von rund 200 Metern ohne jegliche Uferbestockung in einem einfachen Graben fliesst, ist der Lötschenbach bereits ökologisch aufgewertet. Mit der nun beschlossenen Renaturierung des Stadtberner Teils kann eine Lücke in der Vernetzung des Bachs mit seiner natürlichen Umgebung geschlossen, das Umland ökologisch und landschaftlich aufgewertet und der Hochwasserschutz für das angrenzende Landwirtschaftsgebiet verbessert werden. Die Arbeiten sind für den Herbst/Winter 2008 geplant.

 

  • einen Projektierungs- und Baukredit von 70 000 Franken für Abbruch- und Räumungsarbeiten auf dem Familiengartenareal Schwarzenburgstrasse bewilligt. Das Familiengartenareal gehört dem Verein Weissenheim Bern. Dieser will das Areal überbauen und hat daher den Mietvertrag mit der Stadt Bern gekündigt. Gemäss Mietvertrag muss das Gelände bis Ende März 2008 geräumt und rekultiviert werden. Für die Räumung der einzelnen Familiengartenparzellen sind die Pächterinnen und Pächter verantwortlich, während die Stadt Bern die allgemeinen Infrastrukturen wie Wege, Zäune, Brunnen und Bäume beseitigen muss. Für diese Arbeiten hat der Gemeinderat nun einen Kredit von 70 000 Franken gesprochen. Von der Kündigung und der Räumung sind insgesamt 23 Pächterinnen und Pächter betroffen. Diese wurden zusammen mit dem Familiengartenverband bereits im August 2007 über die Kündigung und das Vorgehen informiert.

 

  • einen Planungskredit von 150 000 Franken für die Erarbeitung eines Entwicklungskonzepts der Stadtberner Fliessgewässer bewilligt. Heute fliesst ein Grossteil der städtischen Gewässer in einem engen Betonkorsett oder gar in unterirdischen Rohren. Auch die Aare ist auf längeren Strecken durch Eingriffe beeinträchtigt. Dagegen finden sich auf Stadtgebiet kaum noch Bäche mit einer intakten und vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt. In Umsetzung einer vom Stadtrat im Oktober 2006 überwiesenen Motion will der Gemeinderat daher ein Konzept erarbeiten lassen, das aufzeigt, welche Gewässer in den kommenden Jahren wie aufgewertet werden sollen. Konkret geht es um gezielte Uferverbreiterungen, die Aufhebung betonierter Sohlen, das Offenlegen eingedolter Bäche und die ökologische Aufwertungen kanalisierter Gewässer. Dank diesen Massnahmen kann einerseits das Naherholungsgebiet und Wohnumfeld der Stadt Bern aufgewertet werden. Andererseits bilden intakte Fliessgewässer eine solide Basis für einen wirksamen Hochwasserschutz. Bis Herbst 2008 soll das Konzept vorliegen.

 

Informationsdienst der Stadt Bern

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