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18. März 2008 | Gemeinderat, Direktionen

Präventionskampagne für mehr Sauberkeit in der Stadt Bern

Heute startet die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün eine Präventions- und Sensibilisierungskampagne für mehr Sauberkeit in der Stadt Bern. Sie ist Teil des Massnahmenplans „Subers Bärn – zäme geit’s“, den der Gemeinderat kürzlich verabschiedet hat. Mit Kinospots, Plakaten, Inseraten und Aktionen soll die Bevölkerung dazu motiviert werden, Abfälle zu vermeiden oder - wenn dies nicht möglich ist - korrekt zu entsorgen. Im Vordergrund der Kampagne stehen die Selbstverantwortung und die Rücksichtnahme auf das Wohl von Bevöl-kerung und Gästen der Stadt Bern.

Die Stadt Bern hat in den letzten Jahren viel in den Ausbau von Entsorgungs- und Reinigungsleistungen investiert. Der gesellschaftliche Wandel stellt Bern und andere Gemeinden jedoch vor neue Herausforderungen. Zu erwähnen sind beispielsweise die wachsende Take-away-Kultur, der zunehmende Alkoholkonsum im Freien und der damit verbundene Vandalismus im öffentlichen Raum. Davon betroffen sind vor allem Orte mit grosser Nutzungsdichte wie die Innenstadt, Orte mit intensivem Nachtleben, falsch genutzte Abfallentsorgungsstellen und Orte mit wenig sozialer Kontrolle.
Littering, achtlos weggeworfener Abfall, kommt aber auch in Trams und Bussen vor.

 

Selbstverantwortung stärken

Die Präventions- und Sensibilisierungskampagne, die heute lanciert wird, stellt die Selbstverantwortung ins Zentrum. Jeder kann und soll primär einmal vor seiner eigenen Türe kehren und nach Möglichkeit auch reagieren, wenn sich andere im öffentlichen Raum rücksichtslos verhalten. In Kinospots und auf Plakaten werden häufig beobachtete, ärgerliche Verhaltensweisen in Frage gestellt. Dies mit einfachen, klaren Botschaften und nicht mit Gags und trendigen Sprüchen. Die Kampagne will aber auch positive Beispiele und vorbildliches Verhalten betonen, z.B. mit einem Anerkennungspreis, der im April erstmals vergeben wird.

 

Die Kampagne „Subers Bärn – zäme geit’s“ setzt eine Klammer um die ordentlichen Präventionsmassnahmen wie Aktionstag Wahre Werte, Waldreinigungen, Bring- und Holtage, Gassenputzete, Ökoinfomobil, Aktion „Seitenblicke“ und Abfallunterricht, mit welchen die Hauptbotschaft „Abfall vermeiden, korrekt entsorgen und wiederverwerten“ auf den eingespielten Wegen vermittelt wird.

 

Gesamtmassnahmenplan mit drei Säulen

Die Präventions- und Sensibilisierungskampagne ist eine Säule des Gesamtmassnahmenplans „Subers Bärn – zäme geit’s“. Er basiert auf den beiden weiteren Säulen Reinigung und Repression und umfasst ein Bündel von aufeinander abgestimmten Einzelmassnahmen.

 

·       Reinigung: Anfangs März ist ein Pilotprojekt zur Abendreinigung (19-23 Uhr) in der Innenstadt angelaufen. Gleichzeitig wurden in der ganzen Stadt die Reinigung und der Unterhalt von Bus- und Tramhaltestellen ausgebaut. Weitere Schritte sind im Sommer bei der Wildplakatierung geplant.

·       Repression: Ebenfalls im Sommer möchte die Stadt zusammen mit der Kantonspolizei einen Schwerpunkt im Bereich Abfallbussen setzen. Schon heute büsst die Polizei Abfallsünder; seit 2004 wurden gesamtkantonal Bussen im Rahmen von 16'000 Franken verteilt.

 

Breite Unterstützung

Im Gegensatz zu früheren Kampagnen baut die Stadt mit „Subers Bärn – zäme geit’s“ nicht einseitig ihr Reinigungsangebot aus, sondern sucht die Zusammenarbeit mit Bernmobil, Casa Blanca, den Stadtbauten Bern, der Allgemeinen Plakatgesellschaft, mit Gewerbe, Quartierorganisationen und der Bevölkerung. Die Situation kann nur verbessert werden, wenn alle am gleichen Strick in die gleiche Richtung ziehen. Ein erstes Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern von Quartierkommissionen und Innenstadtleisten hat eine erfreuliche Unterstützung gezeigt. Die Quartier- und Innenstadtorganisationen, aber auch die Projektpartner/innen wie zum Beispiel Bernmobil beteiligen sich an der Evaluation der Kampagne und ergänzen sie nach Möglichkeit mit eigenen Schwerpunkten und Aktionen.

 

Leistungen sichtbarer machen

Die Wirkung der Kampagne wird dadurch verstärkt, dass die Plakatsujets auch auf den Fahrzeugen der Strassenreinigung präsentiert werden. Alle Projektpartner/innen verbreiten zudem das gemeinsame Kampagnenmotto „Subers Bärn – zäme geit’s“ in ihren Publikationen, Produkten oder Arbeitskleidern. Dadurch wird sichtbar, wie viele Fachleute und Organisationen sich für eine attraktive, wohnliche Stadt Bern einsetzen.

 

Die Kampagne „Subers Bärn – zäme geit’s“ wird laufend evaluiert. Bewähren sich die zusätzlichen Reinigungsmassnahmen, so sollen sie auch 2009 weitergeführt werden.

 

 

Downloads

Downloads
Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentFactsheet Facts und Figures 18.03.2008 65.5 KB
Datei PDF documentFactsheet Prävention 18.03.2008 63.7 KB
Datei PDF documentFactsheet Reinigungsleistungen 18.03.2008 24.1 KB
Datei PDF documentFactsheet Sensibilisierungskampagne 18.03.2008 104.5 KB
Datei PDF documentReferat Regula Rytz 18.03.2008 39.0 KB

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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