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24. April 2008 | Gemeinderat, Direktionen

Wohnungsbau: Die Stadt Bern ist attraktiv für Familien

Der Stadtpräsident zieht eine positive Bilanz zum Wohnungsbau in dieser Legislatur. Das ausgebaute Wohnungsangebot trägt zum Bevölkerungswachstum und höheren Steuererträgen bei. Die in den Legislaturzielen des Gemeinderates anvisierten Familien konnten mit neuen Überbauungen erreicht werden.

Der Gemeinderat hat in seinen Legislaturzielen 2005 – 2008 zum zweiten Mal nach 2001 einen Schwerpunkt auf die Wohnstadt Bern gelegt. Heute kann der Stadtpräsident eine erfreuliche Bilanz über die verstärkte Tätigkeit im Wohnungsbau ziehen. Seit 2001 wurden rund 1'600 Wohnungen neu- oder umgebaut. Ungefähr 900 Wohnungen sind im Moment im Bau oder im Umbau, ein grosser Teil davon kann noch in diesem Jahr bezogen werden. Damit die Wohnstadt auch in den kommenden Jahren attraktiv bleibt, befinden sich rund 1'000 weitere Wohnungen in konkreter Planung oder bereits im Baubewilligungsverfahren. Dieses positive Ergebnis ist auf die guten Rahmenbedingungen zurückzuführen, die der Gemeinderat in den letzten Jahren geschaffen hat. Dazu zählen etwa die verstärkte Kooperation zwischen Behörden und Investoren bei der Deblockierung verfahrener Situationen oder die Schaffung eines investitionsfreundlichen Klimas. Die intensivierte Bautätigkeit trägt zu steigenden Bevölkerungszahlen und höheren Steuereinnahmen bei.

 

Mit neuen Überbauungen können Familien erreicht werden

Gemäss den Legislaturzielen soll das Wohnungsangebot insbesondere für Familien vergrössert werden. Eine Studie der Abteilung Stadtentwicklung zeigt, dass dieses Ziel erreicht werden konnte. Darin wurden die zwischen 2001 und 2007 in Neubauten erstellten Wohnungen und ihre Bewohnerinnen und Bewohner untersucht. 70% der neuen Wohnungen weisen vier und mehr Zimmer auf. Im Gesamtwohnungsbestand verfügen nur 27% über diese Grösse. Und die grossen Wohnungen werden überdurchschnittlich häufig von Familien bewohnt. In den neuen, grösseren Überbauungen leben 22% Kinder und Jugendliche, gegenüber 13% in der Gesamtbevölkerung.

Vielfältige Wohnbauprojekte

Die abgeschlossenen, laufenden und geplanten Wohnbauprojekte zeichnen sich durch eine grosse Vielfalt aus. Wohnen auf dem ehemaligen Industrieareal von Roll, gemeinschaftliches Wohnen im Altstadthaus in der Brunngasse, wohnen neben dem Freizeit- und Einkaufszentrum in Brünnen oder in einer neugenutzten Liegenschaft am Breitenrainplatz, wohnen im Loft, im Park, genossenschaftlich oder autofrei – in Bern entstanden und entstehen Wohnungen für alle Ansprüche.

 

Baulich schöne und grüne Stadt

Bei den positiven Nennungen der Bevölkerungsbefragung 2007 stehen die baulich schöne und grüne Stadt sowie die allgemeine Lebensqualität ganz oben. Um diese Qualitäten auszubauen, arbeitet die Stadt auch intensiv an den Freiräumen. So erhalten zum Beispiel die neuen Stadtquartiere Brünnen und Weissenstein nicht nur Infrastrukturen für die Kinderbetreuung, sondern auch öffentliche Plätze und attraktiv gestaltete Grünflächen.

 

Wohnbauland für die Zukunft

Die Stadt Bern soll bevölkerungsmässig in bedeutendem Ausmass wachsen. Dafür muss gemäss der am 15. Februar 2008 im Bericht „Bauliche Stadtentwicklung Wohnen“ präsentierten Strategie zusätzliches Wohnbauland bereitgestellt werden. Im Moment laufen beispielsweise Planungen oder Planungsvorbereitungen für das Areal der Kehrichtverbrennungsanlage, das Viererfeld, das Schulareal an der Brückenstrasse, das Kasernenareal und das Gebiet Holligen/Mutachstrasse.

 

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Datei PDF documentReferat Alexander Tschäppät 25.04.2008 146.4 KB

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