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30. Juni 2008 | Gemeinderat, Direktionen

Projektwettbewerb für Siedlung Stöckacker Süd

Das vom städtischen Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik Ende Januar 2008 lancierte Projekt eines Ersatzneubaus der Siedlung Stöckacker Süd geht in die nächste Phase: Am 2. Juli wird der Projektwettbewerb ausgeschrieben.

Die dreigeschossigen Wohnblöcke an der Bethlehemstrasse in Bümpliz entstanden 1945/46. Die 106 grösstenteils kleinen Wohnungen entsprechen nicht mehr den heutigen Wohnbaustandards. Eine von der Betriebskommission des Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik (Fonds) in Auftrag gegebene Studie kommt zum Schluss, dass eine umfassende Sanierung der Siedlung sich weder wirtschaftlich rechnet noch eine Verbesserung der Wohnsituation bringen würde. Deshalb hat die Betriebskommission beschlossen, einen Ersatzneubau zu planen.

 

Breite Information und Mieterbüro

Ende Januar haben die Betriebskommission und die städtisches Liegenschaftsverwaltung das Projekt im Rahmen einer Medienkonferenz und einer Informationsveranstaltung für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stöckacker-Quartiers erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Danach informierte eine Delegation der Liegenschaftsverwaltung alle Stadtratsfraktionen, den Mieterinnen- und Mieterverband sowie die Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem im direkten Gespräch über das Bauprojekt. Eingehend besprochen wurde das Projekt auch mit dem Stadtplanungsamt und der städtischen Denkmalpflege. Ihre Ergänzungen und Anregungen werden in die weiteren Arbeiten, insbesondere den Projektwettbewerb, einfliessen.

 

Für die vom Ersatzneubau betroffenen Mieterinnen und Mieter wurde in der Siedlung Stöckacker ein Mieterbüro eingerichtet. Wird der Ersatzneubau realisiert, müssen alle Mieterinnen und Mieter zumindest während der Bauzeit – das heisst ab Frühjahr 2012 – aus ihren Wohnungen ausziehen. Die Mieterschaft wird durch die städtische Liegenschaftsverwaltung laufend über alle Phasen des Projekts brieflich und bei Bedarf mit weiteren Informationsveranstaltungen informiert.

 

Jurierung im Frühjahr 2009

Als nächster Schritt wird für den Neubau der Siedlung am 2. Juli 2008 ein offener, einstufiger und anonymer Projektwettbewerb gemäss den Normen des Schweizerischen Ingenieur und Architektenvereins SIA ausgeschrieben. Das Wettbewerbsverfahren unterliegt dem GATT/WTO-Abkommen über das öffentliche Beschaffungswesen und den kantonalen und städtischen Beschaffungsvorschriften. Voraussetzung für die Wettbewerbs-Teilnahme ist ein Sitz oder eine Niederlassung in der Schweiz oder in einem Vertragsstaat des GATT/WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen, soweit dieser Staat Gegenrecht gewährt. Zielsetzung des Wettbewerbs ist es, ein Projekt für eine soziale, ökologische und langfristig wirtschaftliche Siedlung mit einem vielfältigen Angebot von rund 150 kostengünstigen Wohnungen realisieren zu können. Besonderes Gewicht wird dabei auf eine möglichst hohe Energieeffizienz gelegt.

 

Eingabeschluss für den Projektwettbewerb ist im Dezember dieses Jahres, im Januar/Februar 2009 wird ein Preisgericht über die eingereichten Projekte befinden. Danach beginnt die Erarbeitung der Planungsvorlage. Über die Überbauungsordnung werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in einer Volksabstimmung voraussichtlich im Frühjahr 2011 entscheiden können.

 

 

Direktion für Finanzen, Personal und Informatik

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