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2. Juli 2008 | Gemeinderat, Direktionen

Der erste Sozialbericht der Stadt Bern zeigt: die „Software“ stimmt

Der Gemeinderat veröffentlicht den ersten Sozialbericht der Stadt Bern, der in seiner vernetzten Art ein schweizerisches Novum ist. Er zeichnet aufgrund aktueller Daten das Bild der sozialen Lage in der Stadt Bern und zeigt auf, dass die Stadt Bern ihre soziale Verantwortung in hohem Masse wahrnimmt. Die Ergebnisse und Erkenntnisse ermöglichen eine nachhaltige Steuerung und weitsichtige Planung – zur weiteren Förderung der Lebensqualität und Lebenschancen aller Einwohnerinnen und Einwohner.

Der Sozialbericht 2008 erlaubt erstmals und unter einem weit gefassten Fokus eine realistische Einschätzung der Sozialen Lage der Stadt Bern. Anhand einer Fülle von Daten, macht er die Vielzahl und Vielfalt von diesbezüglichen Angeboten und Dienstleistungen der Stadt Bern sichtbar und kommentiert sie. Die Ergebnisse und Erkenntnisse des Berichts ermöglichen eine nachhaltige Steuerung und weitsichtige Planung der Sozialen Stadtpolitik. Sie fliessen zum Wohl der Menschen, der ganzen Gesellschaft und der Wirtschaft in die zukünftige Entwicklung der Stadt Bern ein.

 

Der Bericht beschreibt und analysiert relevante Lebenslagen in sieben strategischen Handlungsfeldern der Direktion für Bildung, Soziales und Sport (BSS): 1 Frühförderung und Volksschule; 2 Arbeit und Bildung; 3 Familie und Kinderbetreuung; 4 Alter; 5 Schutz und Unterstützung; 6 Integration und Partizipation; 7 Gesundheitsförderung und Sport. Er bezieht sich auf konkrete Handlungen, Erfahrungen und Tatsachen. Er zeigt, die meisten Menschen jeden Alters geniessen tatsächlich eine gute Lebensqualität. Wer Unterstützung nötig hat, findet ein gutes soziales Netz mit vielen Angeboten und Dienstleistungen, die Elend verhindern oder mindern und Hilfe zur Selbsthilfe leisten.

 

Der Bericht zeigt aber auch auf, in welchen Handlungsfeldern weitere Anstrengungen nötig sind, um Fehlentwicklungen zu korrigieren oder präventiv zu verhindern. So sind unter anderem die Frühförderung und der weitere Ausbau der familienergänzenden Kinderbetreuung sowie die Verwirklichung der Integrativeren Schule nach Volksschulgesetz voranzutreiben. Die heutige Schnittstelle Sekundarstufe I/Sekundarstufe II muss zu einer Nahtstelle werden. Die Information und Erreichbarkeit aller Bewohnerinnen und Bewohner ist zu verbessern und der sozialräumlichen Entwicklung einzelner Stadtteile und Quartiere ist gezielter Rechnung zu tragen. Die Angebote sind Sozialraum bezogen auf die Bedürfnisse der einzelnen Stadtteile oder Quartiere auszurichten. Der Mangel an Sportinfrastrukturen ist zu beheben.

 

Soziale Stadtpolitik

In der „Absicht, ein Gemeinwesen zu gestalten, in dem die Menschen solidarisch in einer gerechten Ordnung zusammenleben“, haben die Stimmberechtigten vor 10 Jahren eine moderne Gemeindeordnung mit sozialen Zielen beschlossen. Alle Bevölkerungsschichten sollen gute Voraussetzungen für eine hohe Lebensqualität und persönliche Entfaltungsmöglichkeiten haben. Dies bedingt eine laufende Überprüfung der sozialen Bedarfslagen, die sich - im Zug der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Prozesse - in steter Entwicklung befinden, und zudem das Treffen der jeweils richtigen Massnahmen sowie das Bereitstellen der nötigen Ressourcen.

 

Die sogenannten «Software»-Aufgaben der Stadt, das heisst Dienstleistungen, Angebote und Projekte, die unmittelbar zur Stärkung von Menschen dienen oder direkt in die Menschen selbst «investieren», sind heute weitestgehend unter dem Dach der Direktion für Bildung, Soziales und Sport (BSS) zusammengefasst. Unter der Klammer der Legislaturrichtlinien des Gemeinderats sind sie ausgerichtet auf die BSS-Strategie. Diese „Software“ ist Gegenstand des Sozialberichts. Sie ist aufgrund der Ergebnisse und Erkenntnisse des Berichts als qualitativ und quantitativ gut einzuschätzen. Optimierungsmöglichkeiten sind erkannt und werden in die Planungen einfliessen.

 

 

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