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22. August 2008 | Gemeinderat, Direktionen

Die 50. Begegnungszone in der Stadt Bern

An der Eggimannstrasse / Krippenstrasse im Holligenquartier realisiert die Stadt die 50. Begegnungszone. Bern nimmt damit unter den Schweizer Städten eine Vorreiterrolle ein. Nach dem Motto „kleiner Aufwand – grosse Wirkung“ will die Stadt Bern Begegnungszonen weiter fördern und Wohnquartiere aufwerten.

Begegnungszonen erfreuen sich grosser Beliebtheit, und zwar nicht nur in der Stadt Bern. Die jüngsten Beispiele Bremgarten, Schwarzenburg oder Worb zeigen, dass vermehrt auch in Agglomerationsgemeinden Begegnungszonen realisiert oder geplant werden. In den Städten befinden sich die bekanntesten Begegnungszonen an zentraler Lage, so z.B. in Bern in der Unteren Altstadt, in Burgdorf in der Altstadt oder in Biel am Zentralplatz. Ihren Ursprung und ihre grosse Verbreitung haben die Begegnungszonen aber in den städtischen Wohnquartieren. In einem solchen Wohnquartier wird denn auch die 50. Berner Begegnungszone eröffnet. An der Eggimannstrasse / Krippenstrasse wird sie am Samstag, 23. August 2008, mit einem Strassenfest eingeweiht.

 

Vorreiterrolle der Stadt Bern

Mit dieser grossen Anzahl Begegnungszonen nimmt die Stadt Bern unter den Schweizer Städten eine Vorreiterrolle ein. Zürich weist Ende 2007 mit 35, Basel mit 20 und Genf mit 17 trotz grösserer Einwohnerzahl deutlich weniger Begegnungszonen auf. Quartierstrassen mit wenig Verkehr werden auf Wunsch einer Mehrheit der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt. Seit dem Jahr 2000 hat die Stadt rund eine Million Franken in die Umwandlung von Quartierstrasse in Begegnungszonen investiert. Rund 8000 Anwohnerinnen oder Anwohner profitieren inzwischen von neuen Nutzungsmöglichkeiten. Und die Nachfrage hält in Bern an: Für 2009 sind Anträge für sieben neue Begegnungszonen in Wohngebieten eingereicht worden. Bereits in Umsetzung ist eine Begegnungszone in der Länggasse (Mittelstrasse), in Abklärung befindet sich eine weitere auf dem Breitenrainplatz. Nach dem Motto „kleiner Aufwand – grosse Wirkung“ will die Stadt Bern Begegnungszonen weiter fördern und Wohnquartiere aufwerten.

Begegnungszonen schaffen Freiräume

In Begegnungszonen gilt für Fahrzeuge Tempo 20. Im Gegensatz zu Tempo-30-Zonen geniessen in Begegnungszonen die Fussgängerinnen und Fussgänger Vortritt. Signale weisen Aussenstehende auf den Eingangsbereich hin, auf dem Asphalt sind grosse grüne Füsse und Netze markiert, Betonzylinder, welche individuell gestaltet werden können, halten die Fahrgeschwindigkeit tief.

 

Mit der Realisierung von Begegnungszonen verfolgt die Stadt Bern verschiedene Ziele: Tempo 20 und Fussgängervortritt bewirken Freiräume im direkten Wohnumfeld. Die Quartierstrassen können deshalb vermehrt für Spiele und Begegnung genutzt werden. Die zusätzlichen Spielflächen leisten – wie beispielsweise auch die Gratis-Freibäder der Stadt – einen Beitrag zu mehr Bewegung und Gesundheit der Stadtkinder. Begegnungszonen fördern auch die nachbarschaftlichen Beziehungen und die Integration zugezogener Familien und tragen zur Verbesserung des Wohnumfeldes bei.

 

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Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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