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19. August 2008 | Gemeinderat, Direktionen

„Goldener Besen“ für die Primarschule Kirchenfeld

Im Rahmen der Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“ hat die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün die Primarschule Kirchenfeld mit dem „Goldenen Besen“ ausgezeichnet. Mit der Verleihung dieses symbolischen Preises wird verantwortungsvolles Handeln im Umgang mit Abfällen gewürdigt. Die Primar-schule Kirchenfeld hat als erste Schule in der Stadt Bern das Unterrichtsangebot von „Praktischer Umweltschutz Schweiz“ in Anspruch genommen und sich intensiv mit Fragen der Abfallvermeidung und Abfallentsorgung auseinandergesetzt. Der Preis wurde der Primarschule anlässlich einer kleinen Feier durch Gemeinderätin Regula Rytz überreicht.

Mit der Mitte März 2008 lancierten Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“ soll unter anderem die Selbstverantwortung bei der Abfallentsorgung gefördert werden. „Menschen, die Sorge zur Umwelt und zu ihrer Wohnumgebung tragen, sind uns sehr wichtig“, hielt Regula Rytz dazu an der Preisverleihung fest. Das sei oft schon mit ganz kleinen Dingen möglich. „Zum Glück gibt es in Bern viele Personen, die sich in diesem Sinne für die Umwelt und attraktive öffentliche Räume einsetzen. Ohne sie geht es nicht“, meinte Rytz weiter.

 

Abfallunterricht und Waldräumungen

Mit dem „Goldenen Besen“ ausgezeichnet wurde die Primarschule Kirchenfeld. Sie hat sich zwischen den Frühlings- und Herbstferien im Rahmen eines Unterrichtsschwerpunktes mit dem Thema Abfall auseinandergesetzt. Insgesamt 14 Klassen zwischen dem 1. und 8. Schuljahr befassten sich zwei Monate lang mit der modernen Wegwerfgesellschaft, knappen Rohstoffen, Littering und Abfalltrennung. Verschiedene Themen wurden mit Vorträgen vertieft und mit Zeichnungen, Bildern und einem Abfallturm illustriert. Dabei blieb es nicht bei der Theorie. An insgesamt 5 Waldreinigungen sammelten die Schülerinnen und Schüler fast 4000 Liter Abfall ein. „Wenn alle Bernerinnen und Berner so engagiert wie Ihr zu unserer Umwelt und zu unserer Stadt schauen würden, könnten wir viel Geld und Ärger sparen“ meinte Rytz dazu an der Preisverleihung.

 

Angebot der Stadt an die Berner Schulen

Die Primarschule Kirchenfeld hat als erste Schule von einem unentgeltlichen Präventionsangebot der städtischen Abfallentsorgung Gebrauch gemacht. Der stufengerechte „Abfallunterricht“ wird von der Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz (Pusch) betreut und in verschiedenen Schweizer Städten bereits mit Erfolg angewendet. Die Primarschule Kirchenfeld zieht eine sehr positive Bilanz über die entsprechenden Aktivitäten, wie der Schulleiter Lukas Wälty betont.

 

Der „Goldene Besen“

Mit dem symbolischen Preis „der goldene Besen“ wird im Rahmen der Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“ umweltbewusstes Handeln und Eigeninitiative der Bevölkerung ausgezeichnet. Den ersten „Goldenen Besen“ haben sich die Berner Bring- und Holtage und Hausmeister Arturo Pereira geteilt. Der dritte goldene Besen wird Ende Jahr verliehen.

 

 

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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