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26. August 2008 | Gemeinderat, Direktionen

Legislaturziele erreicht: Mehr Lebensqualität und neue Impulse

Der Gemeinderat zieht eine positive Bilanz zu seinen Legislaturrichtlinien 2005 - 2008: Gemäss dem heute veröffentlichten Schlussbericht konnte die Lebensqualität weiter verbessert werden. Ebenso sei es gelungen, der Stadt Bern neue, zukunftsweisende Impulse zu vermitteln. Die erfreuliche Entwicklung spiegelt sich für den Gemeinderat insbesondere in der regen Wohnbautätigkeit sowie in der Zunahme der Bevölkerung wieder. Die Bundesstadt sei heute ein lebenswerter Wohnort und attraktiver Arbeitsort.

Mit seinen Legislaturrichtlinien 2005 - 2008 setzte sich der Gemeinderat zwei Schwerpunkte: Erstens sollte die Lebensqualität der Stadt erhalten und verbessert werden, insbesondere bezogen auf die Quartiere als urbane Wohn- und Lebensräume. Zweitens nahm er sich vor, der Stadt Impulse zu vermitteln, um sie in ihrer Handlungsfähigkeit als soziales und wirtschaftliches Gemeinwesen in einem immer härter geführten nationalen und internationalen Standortwettbewerb zu stärken.

 

Positive Entwicklung

In seinem Bericht kommt der Gemeinderat zum Schluss, dass er die gesetzten Ziele ganz oder teilweise erreicht hat. Aus seiner Sicht hat eine insgesamt zielkonforme Entwicklung stattgefunden, so dass sich die Stadt in der zu Ende gehenden Legislatur in eine positive Richtung entwickelt hat. Die Bundesstadt sei ein lebenswerter Wohnort und ein gefragter Arbeitsort mit einer hohen Lebensqualität und einer guten Infrastruktur. Der Gemeinderat verweist dabei auf die Ergebnisse der alle zwei Jahre durchgeführten Bevölkerungsbefragung.

 

Hohe Lebens- und Wohnqualität

Für die hohe Lebensqualität stehen exemplarisch die in dieser Legislatur fertig gestellten Überbauungen Weissenstein und Brünnen (1. Etappe) mit ihren Parkanlagen und dem aufgewerteten Naherholungsgebiet im Gäbelbachdelta. In der Legislatur entstanden rund 1350 Wohnungen und an der Burgunderstrasse entsteht die erste autofreie Siedlung mit 28 Wohnungen. Zur Verbesserung der Attraktivität Berns hat zudem der Bau des neuen Bahnhofplatzes mit seinen 2700 Veloparkplätzen beigetragen sowie die gelungene Re-Zertifizierung der Stadt als „Energiestadt“, die Realisierung des Einkaufszentrums WESTside und der Fuss- und Radverbindung Bümpliz-Oberbottigen. Erfreulich entwickelte sich auch die Arbeitslosenquote: Sie lag im Jahr 2007 bei 3,2 Prozent. Deutlich zurückgegangen ist auch die Jugendarbeitslosigkeit.

 

Die Menschen zieht es wieder in die Stadt

Die neue Attraktivität der Stadt Bern zeigt sich für den Gemeinderat nicht zuletzt dran, dass die Stadtbevölkerungszahl wieder wächst: Heute leben und wohnen rund 129 000 Personen in Bern. Der langjährige Trend der Stadtflucht ist damit gebrochen. Für den Gemeinderat besonders erfreulich ist, dass in den Neubausiedlungen wieder vermehrt Familien mit Kindern einziehen, wie Untersuchungen zeigen. Um als Standort für Familien attraktiv zu sein, wurde ausserdem die familienergänzende Kinderbetreuung ausgebaut: Seit 2005 wurden 131,5 Betreuungsplätze neu geschaffen. Angesichts der langen Wartelisten ist für den Gemeinderat allerdings klar, dass die Betreuungsleistungen weiter zu erhöhen sind. Mit rund 148 000 Arbeitsplätzen arbeiten allerdings immer noch deutlich mehr Menschen in der Stadt als hier wohnhaft sind, weshalb die Verbesserung dieses Verhältnisses ein langfristiges Ziel der Stadt Bern bleibt.

 

Imagewerbung mit der EURO 2008 und einem breiten Kulturangebot

Weiter konnte Bern seine Stellung als Sportstadt festigen. Insbesondere die erfolgreiche EURO 2008 brachte der Stadt eine europaweite mediale Aufmerksamkeit. Daneben investierte die Stadt aber auch weiter in den Breitenssport und fand eine Lösung für die Sanierung des Eisstadions. Ein weiterer Schwerpunkt bildete die Verabschiedung der städtischen Kulturstrategie für die nächsten vier Jahre, mit der sich die Stadt als lebendige Kulturstadt etablieren wird.

 

Daneben investierte die Stadt in die wirtschaftliche Entwicklung. Allein in den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur investierte die Stadt 144 Millionen Franken. Auch gelang es, in den kantonalen Entwicklungsschwerpunkten für Dynamik zu sorgen. Insbesondere die Vermarktungsanstrengungen im ESP Wankdorf mit WankdorfCity waren erfolgreich. Dort sind rund 80 Prozent der verfügbaren Fläche vergeben.

 

Schliesslich konnte der altrechtliche Bilanzfehlbetrag um 87 Millionen Franken abgebaut werden und der Durchschnittsertrag bei den natürlichen Personen konnte im letzten Jahr, verglichen mit den Jahren 2000 bis 2006, um rund 19 Millionen Franken oder sieben Prozent gesteigert werden. Die günstige haushaltspolitische Entwicklung ist zum einen auf die konsequenten Sparanstrengungen der Stadt und die guten Rahmenbedingungen zurückzuführen, zum anderen auf die gute Konjunktur.

 

Von den 16 formulierten Legislaturziele konnten sieben teilweise und neun Ziele vollumfänglich erreicht werden. Kein Legislaturziel wurde nicht erreicht.

 

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentReferat A. Tschäppät 26.08.2008 18.4 KB
Datei PDF documentReferat B. Hayoz 26.08.2008 18.6 KB
Datei PDF documentReferat E. Olibet 26.08.2008 21.7 KB
Datei PDF documentReferat R. Rytz 26.08.2008 20.0 KB
Datei PDF documentReferat S. Hügli 26.08.2008 22.5 KB
Datei PDF documentSchlussbericht Legislaturrichtlinien 26.08.2008 234.9 KB

Informationsdienst der Stadt Bern

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