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8. August 2008 | Gemeinderat, Direktionen

Schulsozialarbeit soll weiter ausgebaut werden

Die Stadt Bern investiert seit fünf Jahren vermehrt in die Schulsozialarbeit. Die Evaluation zeigt nun, dass sich der Ausbau gelohnt hat. Die Schulsozialarbeit entlastet Lehrpersonen und Schulleitungen. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Schulen. Die Resultate sind erfreulich, der weitere Ausbau aber nötig.

Die Anforderungen an die Schulen sind gewachsen. Die Stadt Bern hat deshalb in den letzten Jahren ihr schulsoziales Angebot ausgebaut auf 625 Stellenprozente. An sieben Schulstandorten gibt es integrierte Schulsozialarbeit mit jeweils 60 Stellenprozenten. Für die übrigen Schulen ist die zentrale Schulsozialarbeit mit insgesamt 210 Stellenprozenten zuständig. Mit einer externen Evaluation hat die Stadt überprüfen lassen, ob die getroffenen Massnahmen den Bedarf und die Erwartungen decken und ob die anvisierten Zielgruppen durch die Schulsozialarbeit erreicht werden.

 

Erfreuliche Evaluationsresultate

Die Schulsozialarbeit bringt den Schulen eine Entlastung der Lehrpersonen und der Schulleitungen. Letztere äussern sich sowohl zu Strukturen wie auch zur Zusammenarbeit mehrheitlich positiv. Die Schulsozialarbeit erreicht die primäre Zielgruppen der Schüler und Schülerinnen – mit Ausnahme der Kindergartenkinder – gut. Bei der Erreichung der Eltern besteht noch Verbesserungsbedarf. Die schulnahen Fachstellen begrüssen das Angebot ebenfalls und empfinden es als Bereicherung und wertvolle Ergänzung bei der eigenen Arbeit.

 

Unverzichtbarer Ausbau der Personalressourcen

Die Evaluation hat aber auch ergeben, dass die heutigen Personalressourcen im Bereich Schulsozialarbeit ausgebaut werden müssen. Die heute zur Verfügung stehenden Personalressourcen werden von allen befragten Stellen als ungenügend beurteilt. Ihr Ausmass verhindert insbesondere eine genügende Ausgestaltung des präventiven Anteils der Schulsozialarbeit. Die Versorgung entspricht zudem nicht den kantonalen Empfehlungen.

 

Als Reaktion auf die Ergebnisse sollen die Prävention verstärkt, die Information verbessert und die Ressourcen erhöht werden. Gute Schulen benötigen gute Rahmenbedingungen.

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentGesamtbericht Schulsozialarbeit 08.08.2008 1.4 MB
Datei PDF documentKurzbericht Schulsozialarbeit 08.08.2008 256.6 KB
Datei PDF documentReferat Gemeinderätin E. Olibet 08.08.2008 28.3 KB
Datei PDF documentReferat U. Ackermann 08.08.2008 27.3 KB

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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