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27. August 2008 | Gemeinderat, Direktionen

20 Jahre Wohngemeinschaft Alpenegg für Mutter und Kind

Die Wohngemeinschaft Alpenegg für Mutter und Kind feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Die offizielle Jubiläumsfeier findet morgen Donnerstag im Beisein von Gemeinderätin Edith Olibet statt.

Die Wohngemeinschaft Alpenegg für Mutter und Kind in der Stadt Bern bietet vier jungen Müttern und ihren Kindern ein betreutes Wohnumfeld. Wenn eine junge – vielleicht sogar minderjährige – schwangere Frau unsicher ist, ob sie der Rolle als allein erziehende Mutter gewachsen ist, kann ein Aufenthalt in der Wohngemeinschaft Alpenegg eine gute Lösung sein. Sie erhält dort professionelle Unterstützung und wird in der Pflege ihres Kindes angeleitet. Das Ziel des mehrmonatigen Aufenthalts ist jedoch nicht nur die zuverlässige Pflege des Kindes, sondern die soziale und berufliche Integration. Das sozialpädagogische Team hilft den Bewohnerinnen bei der Berufsabklärung und Stellensuche.

 

Junge Mütter beruflich integrieren

In den 20 Jahren seit der Gründung der Wohngemeinschaft Alpenegg im Jahr 1988 hat sich der Grundauftrag nicht verändert: Dank der Unterstützung der Mutter sind das Wohl des Kindes und seine gesunde Entwicklung gesichert. Die Vernetzung mit ambulanten Beratungsangeboten wurde im Lauf der Jahre immer wichtiger. Heute wird zudem zunehmend Gewicht auf die berufliche Integration gelegt.

 

Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Wohngemeinschaft Alpenegg im Jubiläumsjahr gleich zwei zentrale Neuerungen eingeführt. In einer Kita im Quartier sind zwei Plätze für die Kinder der Alpenegg-Mütter reserviert. Weil bisher die berufliche Integration der Mutter oft an der fehlenden Tagesbetreuung für das Kind scheiterte, ist damit eine optimale Voraussetzung geschaffen. Die Eröffnung einer nur sehr leicht betreuten Aussenwohnung stellt die zweite Neuerung dar. Die Erfahrung hatte gezeigt, dass der Schritt aus der eng betreuten Wohngemeinschaft in die Selbständigkeit oft zu gross ist. Als Zwischenschritt können ab Herbst 2008 drei Mütter und ihre Kinder während einer längeren Übergangszeit gemeinsam wohnen und so die Selbständigkeit üben.

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentAlpenegg Broschüre 27.08.2008 923.0 KB
Datei PDF documentSchlossmatt Broschüre 27.08.2008 139.4 KB

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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