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22. September 2008 | Gemeinderat, Direktionen

BärenPark Bern: Geologie führt zu Mehrkosten

Da die tatsächlichen Verhältnisse im Baugrund des BärenParks nicht den Ex-perten-Vorhersagen entsprechen, sind zusätzliche Hangsicherungsarbeiten im Umfang von 2,8 Millionen Franken nötig. Mit Berücksichtigung der Bauteuerung wird für das ganze Projekt neu mit Kosten von 14,5 Millionen Franken gerechnet. Damit ergibt sich gegenüber den zugesicherten Beiträgen und Spenden eine Finanzierungslücke von 3,841 Millionen Franken.

Basierend auf einem fundierten Kostenvoranschlag vom Mai 2006 beliefen sich die zu erwartenden Baukosten für den BärenPark auf 9,71 Millionen Franken. Nach erfolgter Ausschreibung und Vergabe der Arbeiten im Januar 2008 stiegen die Gesamtkosten wegen der Bauteuerung und zusätzlich nötigen Ufersicherungen an der Aare auf 11,28 Millionen Franken. Aufgrund des grosszügigen Engagements von Partnerinnen, Sponsoren und Donatorinnen aus der Wirtschaft, unzähligen Kleinspenden sowie Beiträgen von Stadt, Kanton und Bund sind bis heute rund 10,66 Millionen Franken zusammen gekommen. Mit Berücksichtigung von Baureserven und zukünftigen weiteren Spendenbeiträgen wären die Baukosten damit gedeckt gewesen.

 

Der Fels liegt tiefer

Die anhaltenden Regenfälle im Frühjahr 2008 führten zu einem Böschungsrutsch. Deshalb wurde entschieden, den Hang mit Bodennägeln zu sichern. Diese Arbeiten und in deren Folge durchgeführte Sondierbohrungen zeigten, dass die Verhältnisse im Baugrund nicht den Voraussagen der Baugrunduntersuchungen aus dem Jahr 2004 entsprechen. So liegt der für die Verankerung der festen Bauten nötige Fels nicht in einer Tiefe von erwarteten 5 bis 10 Metern, sondern in einer Tiefe von bis zu 20 Meter, und er verläuft nicht wie vorhergesagt parallel zum Aarehang. Die Mehrkosten für die nun nötige aufwändige Hangsicherung belaufen sich auf 2,8 Mio. Franken.

 

 

Weiterbauen ohne Unterbruch

Der Verwaltungsrat der Stadtbauten Bern, welche Bauherrin des Projekts ist, hat sich dafür entschieden, die Übergangsfinanzierung der Mehrkosten zu leisten. Auch der Lenkungsausschuss des Projekts BärenPark unter der Leitung von Gemeinderat Stefan Hügli hat sich für die Weiterführung des Projekts entschieden, da sowohl ein Projektstopp als auch eine Etappierung des Baus mit hohen Zusatzkosten ohne Gegenwert verbunden wären. Der Bau soll daher ohne Unterbruch fortgesetzt werden.

 

Hayoz zuversichtlich

Für die Sicherstellung des Projekts müssen nun weitere Sponsorengelder generiert werden. Die für die Finanzierung des BärenParks zuständige Gemeinderätin Barbara Hayoz zeigt sich zuversichtlich: „Nach ersten Gesprächen haben erfreulicherweise namhafte Sponsorinnen und Sponsoren die Bereitschaft signalisiert, nach Lösungen der Finanzierung der Mehrkosten zu suchen“, hat sie anlässlich der Medienkonferenz vom 22. September 2008 festgehalten und weiter ausgeführt: „Der BärenPark ist ein gutes Projekt für Bern, die Bären und die Menschen, für dessen Realisierung es sich trotz Widrigkeiten einzustehen lohnt.“

 

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Direktion für Finanzen, Personal und Informatik

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