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16. Oktober 2008 | Gemeinderat, Direktionen

EURO 2008 Bern: Auch finanziell ein Erfolg

Der Stadtpräsident von Bern stellte heute den Schlussbericht zur EURO 2008 des Gemeinderates vor. Das Fazit präsentiert sich auch aus finanzieller Hinsicht positiv. Der von den Stimmberechtigten gutgeheissene Kredit von 5,565 Millionen musste nicht vollständig ausgeschöpft werden.

Insgesamt besuchten 930 000 Fans die beiden Public Viewings und die Fanzone in der Innenstadt. Bern weist damit nach Wien den besten Wert aus. Zählt man die Matchbesuchenden hinzu (96 000 Fans), erreicht Bern sogar die Millionengrenze. Trotz dieses unerwartet grossen Publikumsansturms konnte das von Stadtrat und Stimmberechtig-ten bewilligte Budget von 5,565 Millionen Franken um gut 600 000 Franken unterboten werden. Die Stadt Bern hatte somit nicht nur das kleinste Budget, sondern hat auch deutlich weniger Geld ausgegeben als die anderen Austragungsstädte.

 

Die Gründe für die vergleichsweise tiefen Kosten liegen in der engen Zusammenarbeit mit dem Kanton, der guten Organisation, dem schlanken Berner EURO 2008-Konzept, der Unterstützung der Berner Wirtschaft sowie in Kostenbeteiligungen von Seiten der UEFA, des Bundes sowie des Schweizerischen Fussballverbandes. Für Stadtpräsident Alexander Tschäppät ist klar: „Die Kooperation mit dem Kanton Bern war vorbildlich. Der Kanton Bern hat sich an den Kosten der Projektorganisation beteiligt und die gegenseitigen Synergien wurden von Beginn weg optimal genutzt.“

 

Nachhaltigkeitsziele übertroffen

Auch aus ökologischer Sicht zogen die Verantwortlichen eine positive Bilanz: Erstmals wurde die gesamte obere Altstadt mit Mehrwegbechern bedient. Rund 1,2 Millionen Mehrwegbecher wurden dazu an die Betreiberinnen und Betreiber von Verpflegungsständen ausgegeben. Aufgrund des Verpackungsverbots im Gassenverkauf im Bereicht der oberen Altstadt konnten rund 100 Tonnen Abfall vermieden werden. In den Public Viewings wurden ausschliesslich biologische Lebensmittel oder Lebensmittel aus der näheren Umgebung angeboten. Stadion und Public Viewings wurden mit Ökostrom versorgt. Zu den Spielen reisten lediglich vier Prozent der Besucherinnen und Besucher mit dem Privatwagen an, sechs Prozent benutzten Cars, während sich der Grossteil des öffentlichen Verkehrs bediente. Für Marcel Brülhart ist klar: „Bern hat im Bereich der Nachhaltigkeit von Grossveranstaltungen einiges erreicht.“

 

EURO 2008 Bern als Fest für die Bevölkerung

Ein Grossteil des Publikums während der EURO 2008 stammte aus dem näheren Einzugsgebiet. Zurückzuführen ist dies einerseits auf die rund 40 Aktivitäten des Vereins EURO 2008 Bern (einer Vereinigung von 13 Berner Unternehmen, der Stadt und dem Kanton Bern), die bereits rund ein Jahr vor Beginn der EURO 2008 im ganzen Kanton anliefen und in der Schweiz einmalig waren. Andererseits trugen während der EURO 2008 die vielen Gratiskonzerte namhafter Bands viel zur Attraktivität der Berner Fanzone auch an Nichtspieltagen bei. „Wir wollten ein Fest für die Bevölkerung organisieren“, sagt Stadtpräsident Alexander Tschäppät. „Dass uns dies gelungen ist, freut mich am meisten.“

 

 

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