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12. Oktober 2008 | Gemeinderat, Direktionen

Gemeinderat trifft Amsterdams Bürgermeister Job Cohen

Bern, 10. Oktober 2008. Der Gemeinderat der Stadt Bern traf sich heute mit dem Amsterdamer Bürgermeister Job Cohen. Im Zentrum des halbstündigen Gesprächs standen Themen wie die Stadtentwicklung, der Verkehr sowie die Integration. Sowohl Stadtpräsident Alexander Tschäppät als auch Job Cohen zeigten sich zudem besorgt über die globale Finanzkrise.

Job Cohen äusserte sich erfreut über den Besuch des Gemeinderates der Stadt Bern in Amsterdam. “Das waren tolle Spiele in Bern”, sagte er. Zum Andenken daran überreichte Alexander Tschäppät dem Amsterdamer Bürgermeister das Buch zur EURO 08 in Bern. Der gemeinderätliche Besuch in Holland sei ein Dankeschön an die holländischen Fussballfans, die für ein “orangenes Wunder” in Bern gesorgt hätten.

 

Besorgt über Finanzkrise

Im Zentrum des Gesprächs mit dem Amsterdamer Bürgermeister standen Themen der städtischen Politik wie die Stadtentwicklung, der Verkehr, die Integrationspolitik sowie der Klimawandel. Dabei zeigten sich bei allen Unterschieden auch Gemeinsamkeiten zwischen Amsterdam und Bern. Beide Stadtpräsidenten hoben hervor, dass sie bestrebt seien, durch Neubauten und Verdichtungen im bestehenden Siedlungsgebiet mehr Wohnraum zu schaffen. Dabei gelte es gleichzeitig, die hohe Lebensqualität der Städte zu bewahren und auszubauen. Zur Integrationspolitik machte Job Cohen klar, dass das Zusammenleben von Menschen aus rund 170 Ländern eine Herausforderung für Amsterdam darstelle. Ähnlich wie anderswo in Europa sei insbesondere die Integration der Einwanderer aus Nordafrika mit sozialen Problemen verbunden.

 

Ein Thema war auch die globale Finanzkrise. Insbesondere Job Cohen befürchtet, dass sie negative Auswirkungen auf die Städte als Zentren der Wirtschaft haben könnte. Alexander Tschäppät erklärte, die Stadt Bern habe zwar ihre Hausaufgaben gemacht und mit einer haushälterischen Politik die Finanzen auf Kurs gebracht. Gleichwohl müsse man die weitere Entwicklung der Finanzkrise im Auge behalten.

 

Drogenpolitik und Veloverkehr

Nebst dem Besuch beim Amsterdamer Bürgermeister besichtigte der Gemeinderat am Morgen das Stadterweiterungs- und Stadterneuerungsprojekt “Ijburg”. In dem neuen Stadtquartier, dessen Bau vor rund zehn Jahren in Angriff genommen wurde, leben heute bereits um die 12000 Menschen. Ferner traf sich der Gemeinderat mit den zuständigen Behörden für die Drogenpolitik. Dabei standen vor allem Fragen der Koordination von Massnahmen im präventiven, therapeutischen und repressiven Bereich zur Diskussion. Regula Rytz, Direktorin für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün (TVS), liess sich zudem über Amsterdams Veloparkierkonzept sowie die Ausgestaltung der Velowege informieren.

 

Sympathie für Bern

Tags zuvor hatten sich der Gemeinderat mit den Spitzen des holländischen Fanclubs (Supportersclub Oranje) getroffen. Sie lobten erneut Berns Gastfreundschaft und die enge Zusammenarbeit mit der Host City Bern. Bern habe sich damit viel Sympathie in Holland erworben.

 

Die gemeinderätliche Reise findet in Zusammenhang mit der erfolgreich verlaufenen EURO 08 statt. Damit will die Stadtregierung das positive Image Berns in Holland als Tourismus-, Sport- und Wirtschaftsstadt weiter fördern.

 

Informationsdienst der Stadt Bern

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