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30. Oktober 2008 | Gemeinderat, Direktionen

Die Stadt schafft im nächsten Jahr 80 neue Kinderbetreuungsplätze

In der Stadt Bern werden 35,2 Prozent der Vorschul- und 35,1 Prozent der Schulkinder familienergänzend betreut. Das ist gesamtschweizerisch ein Spitzenwert. Trotzdem warten immer noch über 800 Kinder auf einen Platz in einer Tagesstätte. Mit einem forcierten Ausbau in den nächsten Jahren will die Stadt Bern diese Zahl deutlich reduzieren.

2007 besuchten 5234 Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre städtische und städtisch finanzierte Tagesstätten und Tagesschulen. Dazu kommen 864 Kinder in privaten, nicht von der Stadt unterstützten Betrieben. Diese und andere Zahlen und Fakten sind dem aktualisierten Bericht „Familienergänzende Kinderbetreuung in der Stadt Bern“ des Jugendamts der Stadt Bern zu entnehmen. Erstmals werden im Bericht Zahlen zur sozialen Situation der betreuten Kinder veröffentlicht. Er enthält zudem Grundlagen für die mittelfristige Planung und beschreibt detailliert die Situation in den einzelnen Stadtteilen.

 

Wie Edith Olibet, Gemeinderätin und Direktorin für Bildung, Soziales und Sport anlässlich einer Medienorientierung am 30. Oktober 2008 in der neu renovierten Kindertagesstätte Spitalacker ausführte, soll der forcierte Ausbau in den nächsten Jahren die Wartelisten deutlich verkleinern. Eine gut ausgebaute familienergänzende Kinderbetreuung bedeutet eine Win-Win-Situation für Alle: für die Kinder, für die Familien, für die Wirtschaft und nicht zuletzt für die Steuerzahlenden.

 

Bedarfsgerechter Ausbau

Der Ausbau soll bedarfsgerecht und den Anforderungen der Stadtteile entsprechend realisiert werden. 80 neue Kinderbetreuungsplätze entstehen im nächsten Jahr, primär in den Quartieren Weissenstein, Bern West, Breitenrain, Matte und Lorraine. Der Schwerpunkt liegt bei der Schaffung von Kleinkinderplätzen. Dies weil rund 80 Prozent der Kinder auf den Wartelisten der Tagesstätten jünger sind als zwei Jahre. Zudem werden mehr Stunden bei Tageseltern finanziert. Für die Folgejahre gibt es konkrete Ausbaupläne im Kirchenfeld, in der Laubegg und in Bern West. In den Wohnüberbauungen Brünnen und Schönberg Ost sind neue Einrichtungen geplant.

 

Hohe Betreuungsqualität beibehalten

Der Ausbau in der Stadt Bern darf nicht zu Lasten der Betreuungsqualität gehen. Die Stadt Bern hält sich an die Vorgaben des Kantons und bietet in verschiedenen Bereichen sogar eine bessere Qualität. Bei neuen Plätzen wird das erforderliche zusätzliche ausgebildete Personal angestellt und die nötigen Räume werden bereitgestellt. Die Tagesstätten des Jugendamts und die privat geführten, von der Stadt mitfinanzierten Tagesstätten bieten zudem 139 Lehrstellen an.

 

Frühförderung verstärken

Schwerpunktmässig will die Direktion für Bildung, Soziales und Sport in den nächsten Jahren neben der Schaffung von neuen Plätzen die Frühförderung in den Kindertagesstätten ausbauen und den Zugang der Migrationsbevölkerung zu den Tagesstätten verbessern. Weiter sollen mit der Zusammenlegung von Dienstleistungen personelle und materielle Ressourcen effizienter genutzt werden, ohne die Betreuungsqualität zu schmälern. Im Vordergrund stehen dabei die Zusammenlegung kleinerer Betriebe, die Schaffung altersübergreifender Einrichtungen sowie Zentralisierungen bei der Essenszubereitung.

 

Der Bericht „Familienergänzende Kinderbetreuung in der Stadt Bern“ ist unter

www.kinderbetreuung.bern.ch/grundlagen zu finden.

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentBericht familienergänzende Kinderbetreuung 30.10.2008 796.8 KB
Datei PDF documentReferat E. Olibet 30.10.2008 27.3 KB

Direktion für Bildung, Soziales und Sport

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