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30. November 2008 | Gemeinderat, Direktionen

Alle vier städtischen Vorlagen deutlich angenommen

Die Berner Stimmberechtigten haben zu allen vier Vorlagen mit deutlichem Mehr Ja gesagt. Der Gemeinderat ist erfreut über die Abstimmungsresultate von heute Sonntag. Die Stimmbeteiligung lag bei 43 Prozent.

Die Überbauungsordnung Murtenstrasse 10-66, die mit 89 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen wurde, ermöglicht eine bessere Erschliessung und Überbauung des Gebiets zwischen der Murtenstrasse und dem SBB-Areal an der Depotstrasse. „Damit ist der Weg frei, an zentraler Lage einen attraktiven Standort für Unternehmen zu schaffen“, so Stadtpräsident Alexander Tschäppät. Die Planung sieht vor, Platz für 500 neue Arbeitsplätze im Gesundheitsbereich zu schaffen. „Das ist insbesondere wirtschaftspolitisch sehr interessant, denn der Gesundheitsbereich ist krisenresistenter als andere Branchen“, hält Alexander Tschäppät fest. Die Umgestaltung der Murtenstrasse werte das Gebiet zudem städtebaulich auf.

Startschuss zur baulichen Verdichtung

Ebenfalls deutlich angenommen wurden die beiden Planungsvorlagen. Dem Zonenplan Mingerstrasse stimmten 93 Prozent zu. Dieser schafft die rechtlichen Voraussetzungen für die bauliche Verdichtung des 6600 Quadratmeter grossen Gebiets zwischen Autobahn, Curlinghalle und PostfinanceArena. „Auch hier können wir einen städte-baulichen Akzent setzen, indem an prominenter Lage ein Hochhaus mit einer maximalen Gebäudehöhe von 55 Meter entstehen kann“, so Alexander Tschäppät. Zudem gebe es für die Realisierung des Projekts bereits Interessenten. Somit könne davon ausgegangen werden, dass das geforderte Wettbewerbsverfahren bald eingeleitet werde.

Der mit 88 Prozent gutgeheissene Zonenplan Feuerwehrkaserne Viktoriastrasse 70 / 70a ermöglicht eine Umnutzung und Umgestaltung des bisherigen Stützpunktareals der städtischen Berufsfeuerwehr, sobald diese in den neuen Infrastrukturstandort Forsthaus West umgezogen ist. An attraktivster Lage können rund 21 neue Wohnungen realisiert werden. Daneben gibt es noch Raum für nicht störende Ergänzungsnutzungen, z.B. kleinere Läden, Ateliers oder Büros. „Die Zentrumsnähe, die hervorragende Anbindung an den ÖV und die Schulen in der unmittelbaren Nachbarschaft machen diesen Standort zum idealen Wohnstandort“, so der Stadtpräsident.

Finanzkurs bestätigt

Finanzdirektorin Barbara Hayoz zeigte sich erfreut über die Zustimmung zum Budget 2009 der Stadt Bern, dem die Bernerinnen und Berner mit 71 Prozent zustimmten.

Einerseits freue ich mich über das positive Votum der Wählerinnen und Wähler zum Budget 2009. Andererseits gibt mir zu denken, dass 29 Prozent der Stimmenden das Budget abgelehnt haben.“ Das Budget präsentiert sich mit einem Aufwand von 987,6 Millionen Franken und Erträgen in derselben Höhe ausgeglichen. Für den Schuldenabbau sind 25 Millionen Franken vorgesehen. „Ich interpretiere das Ergebnis als Wunsch der Fortsetzung unserer Finanzhaushaltspolitik des kontinuierlichen Abbaus des

Bilanzfehlbetrags, der Fortführung der Haushaltsverbesserungsmassnahmen und eines punktuellen Leistungsausbaus, wo er sinnvoll und möglich ist“, so Barbara Hayoz weiter.

Alle Resultate im Detail sind zu finden unter: http://www.bern.ch/leben_in_bern/stadt/abstimmungen/abstimmungsdaten


Gemeinderat der Stadt Bern

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