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14. November 2008 | Gemeinderat, Direktionen

Baumfällungen und Baumpflegearbeiten in der Stadt Bern

Im Rahmen des jährlichen Unterhalts des öffentlichen Baumbestandes wird die Stadtgärtnerei Bern ab 17. November rund 230 Park- und Alleebäume fällen und durch neue Bäume ersetzen. Bereits seit Ende Oktober sind zudem in der ganzen Stadt umfangreiche Baumpflegearbeiten in Gang, die durch den massiven Fall von Nassschnee vom 30. Oktober erforderlich wurden. Der Schnee hatte vielerorts zu Astabbrüchen geführt.

Ab 17. November beginnen die Baum-Fachleute der Stadtgärtnerei damit, rund 230 Park- und Alleebäume im öffentlichen Raum zu ersetzen. Diese Bäume sind durch stadtbedingte Stressfaktoren wie Luftverschmutzung, Bodenverdichtung, Salzbelastung und Grabarbeiten im Wurzelbereich geschädigt. Die Anzahl der betroffenen Bäume entspricht dem langjährigen Durchschnitt, nämlich rund einem Prozent des öffentlichen Baumbestandes. Derartige Fällmassnahmen werden jedes Jahr im Herbst durchgeführt, wenn die Brut- und Nistzeiten der Vögel vorbei sind und die Natur sich in die Winterruhe begibt. Die gefällten Bäume werden im kommenden Frühling durch Jungbäume ersetzt.

Nassschnee und seine Folgen

Bereits seit Ende Oktober sind im ganzen Stadtgebiet intensive Pflegemassnahmen am Baumbestand im Gange, die durch den massiven Fall von Nassschnee am 30. Oktober erforderlich wurden. Zu diesem Zeitpunkt waren zahlreiche Bäume und Sträucher noch stark belaubt, wodurch viel Nassschnee an den Blättern und Ästen haften blieb. Diese starke Belastung führte zu zahlreichen Astabbrüchen, teils sogar zum Umstürzen ganzer Bäume. Besonders betroffen waren Kanadische Pappeln (Populus x canadensis), Silberweiden (Salix alba), Silberahorne (Acer saccharinum), Robinien (Robinia pseudoacacia) und Amberbäume (Liquidamber styraciflua).

Grössere Schäden gab es vor allem auf der grossen Allmend, im Rosengarten, bei der Markuskirche, am Nordring sowie auf den Spielplätzen am Egelsee und an der Sempacherstrasse. Daneben entstanden Sachschäden an Zäunen und Autos, Personenschäden wurden keine gemeldet.

Die Mitarbeitenden der Stadtgärtnerei hatten Ende Oktober umgehend alle Anlagen, Spielplätze und Alleen kontrolliert und mit den Aufräumarbeiten begonnen. Derzeit werden vor allem noch die Baumkronen geschnitten, die durch Astabbrüche gelitten haben. In nächster Zeit werden die geschädigten Bäume intensiv kontrolliert, um allfällige Folgeschäden wie Pilzbefall rechtzeitig erkennen zu können. Die Kosten für die Sanierung, Pflege und den Ersatz der vom Schneebruch betroffenen Bäume belaufen sich auf mehrere hunderttausend Franken.

 

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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