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26. November 2008 | Gemeinderat, Direktionen

Gezielte Pflegeeingriffe in der historischen Parkanlage Schütte

In der Parkanlage Schütte führt die Stadtgärtnerei ab Anfang Dezember gezielte Pflegearbeiten durch. Es handelt sich dabei um Baumfällungen und Neupflanzungen im Bereich des Rathausparkings. Die aktuellen Arbeiten werden parallel zu den laufenden Bau- und Sanierungsarbeiten am Rathausparking durchgeführt.

Grundlage für die geplanten Massnahmen in der Parkanlage am Nordhang der Berner Altstadt ist das Parkpflegewerk Rathauspromenade-Schütte. Das Pflegewerk wurde im Jahr 2006 unter der Federführung der Stadtgärtnerei erarbeitet und der Öffentlichkeit am „Europäischen Tag des Denkmals“ vorgestellt. Damit will die Stadt Bern die historische Parkanlage Schütte langfristig wieder herstellen und die Attraktivität dieses wichtigen Naherholungsgebietes schrittweise steigern. Gleichzeitig soll die Sicherheit der Besuchenden in der Grünanlage erhöht werden.

Ausholzungen und Neupflanzungen

Die ab Dezember geplanten Pflegearbeiten beschränken sich auf das Umfeld des Rathausparkings und werden in Zusammenhang mit den aktuellen Bau- und Sanierungsarbeiten am Parkhaus durchgeführt. Vorgesehen sind in einem ersten Schritt grössere Ausholzungen. Damit erhalten einerseits gartenhistorisch bedeutsame Einzelbäume wie die beeindruckenden Platanen mehr Raum. Anderseits entstehen so attraktive Durch- und Ausblicke, zudem können dunkle, uneinsehbare Stellen beseitigt werden. Das Gelände rund um das Parkhaus wird damit insgesamt offener, attraktiver und sicherer für die Besuchenden.

In einem zweiten Schritt werden sodann gezielt einheimische Wildsträucher gepflanzt. Damit kann die Fläche ökologisch aufgewertet und eine Vernetzung zu nahe gelegenen wichtigen Lebensräumen für Fauna und Flora geschaffen werden. Die Wurzeln der Sträucher tragen zudem zur Sicherung des steilen Hangs bei.

Bedeutung der Parkanlage Schütte

Die grosse Grünanlage am Nordhang der Altstadt erstreckt sich von der Lorrainebrücke bis zum Nydegg-Quartier. Sie ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bevölkerung in der Innenstadt. 1789 war hier im Rahmen eines Architekturwettbewerbs eine repräsentative Parkanlage geschaffen worden. Einschneidende Veränderungen erfuhr der Park durch den Bau der Kornhausbrücke (1895-1898), die Aarekorrektion (1912-1918) sowie den Bau des Rathausparkings (1965). Letzterer führte zur Beseitigung der einmaligen Terrassenanlage, die das Herzstück der historischen Rathauspromenade darstellte. Der Hauptzugang zur Anlage wurde teilweise zerstört und die Erreichbarkeit erschwert. Die Erholungsnutzung ging zurück und die Vegetation entwickelte sich ungünstig. Die aktuellen Pflegemassnahmen sind ein erster Schritt auf dem Weg, die historische Anlage wiederherzustellen.

 

 

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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