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4. Dezember 2008 | Gemeinderat, Direktionen

„Goldener Besen“ für das Buskers-Festival

Im Rahmen der Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“ hat Gemeinderätin Regula Rytz das Buskers-Festival mit dem „Goldenen Besen“ ausgezeichnet. Das Buskers-Festival hat sich durch seine Pionierrolle bei der Einführung von Mehrweggeschirr und sein vorbildliches Abfall- und Reinigungskonzept verdient gemacht.

Mit der Mitte März 2008 lancierten Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“ soll unter anderem die Selbstverantwortung bei der Reinigung und der Abfallentsorgung gefördert werden. „In dieser Hinsicht sind Veranstaltungen im öffentlichen Raum besonders gefordert“, hielt Regula Rytz dazu an der Preisverleihung fest. Angesichts der über 700 Veranstaltungen, die jährlich im öffentlichen Raum der Stadt Bern durchgeführt werden, sei ein verantwortungsvoller Umgang mit Abfällen unabdingbar. „Zum Glück gibt es in Bern zahlreiche Veranstalterinnen und Veranstalter, die sich in diesem Sinne für attraktive öffentliche Räume einsetzen. Dazu gehört als innovative Pionierin das Buskers-Festival“, meinte Rytz weiter.

 

Buskers-Festival: Vorbildliches Reinigungs- und Abfallkonzept

Für sein vorbildliches Reinigungs- und Abfallkonzept ist das Strassenmusikfestival heute mit dem „Goldenen Besen“ ausgezeichnet worden. Jedes Jahr lockt der Anlass rund 50’000 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Berner Innenstadt. „Derart grosse Veranstaltungen hinterlassen nur dann keine übermässigen Spuren, wenn auch Reinigung und Entsorgung perfekt organisiert sind – dies ist beim Buskers-Festival glücklicherweise der Fall“, hielt dazu Marcel Jungo, Leiter Innenstadtreinigung beim Tiefbauamt, an der Preisübergabe fest. Die Festivalleitung nehme ihre diesbezügliche Verantwortung sehr ernst und habe beispielsweise schon Festivalstände, die sich nicht an die Vorgaben hielten, während des Festivals geschlossen.

 

Besonders verdient gemacht hat sich das Buskers-Festival zudem bei der Etablierung von Mehrweggeschirr: Im Jahr 2005 führte es, neben dem Gurtenfestival, als eine der ersten Veranstaltungen Mehrweggeschirr ein – auf freiwilliger Basis. Seit Mai 2007 besteht für Veranstaltungen im öffentlichen Raum eine diesbezügliche Pflicht. „Das Buskers-Festival hat mit seinem freiwilligen Beitrag wichtige Pionierarbeit geleistet und viel dazu beigetragen, dass Mehrweggeschirr heute breit akzeptiert wird“, hielt dazu Carole Straub, Verantwortliche Mehrweggeschirr bei der Abfallentsorgung, fest.

 

Der „Goldene Besen“

Mit dem symbolischen Preis „der goldene Besen“ wird im Rahmen der Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“ umweltbewusstes Handeln und Eigeninitiative der Bevölkerung ausgezeichnet. Den ersten „Goldenen Besen“ haben sich die Berner Bring- und Holtage und Hausmeister Arturo Pereira geteilt. Der zweite goldene Besen ging an die Primarschule Kirchenfeld für ihre Aktivitäten im Rahmen des Abfallunterrichts. Mit der Verleihung des dritten goldenen Besens wird die Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“ für das Jahr 2008 abgeschlossen. Die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün wird anfangs 2009 über die Auswertung der Kampagne sowie die neuen Schwergewichte für das Jahr 2009 informieren.

 

Das Bern Buskers Strassenmusik-Festival

Die Idee der Buskers Festivals ist bald 20-jährig und hat sich weltweit etabliert. Diese Festivals ermöglichen für wenig Geld vielfältigste kulturelle Darbietungen. Strassenbühnen und freier Zugang garantieren maximale Publikumsnähe.

Am Buskers Bern werden professionelle einzelne Künstler/innen und Gruppen aus allen Teilen der Schweiz sowie aus dem Ausland engagiert. Akustisch oder minimal verstärkt bieten sie Musik, Tanz, Theater, Comedy, Puppentheater und Artistik nach Programm auf vielen kleinen Schauplätzen vor der Kulisse der Altstadt Bern, einem Unesco Weltkulturerbe.

Die sechste Austragung des Buskers Bern findet vom 6. bis 8. August 2009 statt.

 

Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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