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30. Januar 2009 | Gemeinderat, Direktionen

Baustart für den Uferschutz Felsenau

Am kommenden Montag, 2. Februar 2009, beginnen die Bauarbeiten für das Hochwasserschutzprojekt «Uferschutz Felsenau». Das Felsenauquartier wird durch eine unterirdische Dichtwand und eine rund 1,20 Meter hohe Ufermauer vor Hochwasser geschützt. Weitere Massnahmen in den umliegenden Gebieten ergänzen das Projekt, welches bis im Sommer 2010 realisiert wird.

Das Projekt «Uferschutz Felsenau» schützt das in der Vergangenheit jeweils stark vom Hochwasser betroffene Felsenauquartier. Von der Felsenaubrücke entlang des Strandwegs bis zur Felsenaustrasse wird eine rund 1,20 Meter hohe Ufermauer vor Überflutungen schützen. Eine Dichtwand aus Stahl, welche in den Boden versenkt wird, schützt das Quartier zudem vor dem Wasser, welches bei Hochwasserereignissen jeweils durch den Untergrund eindringt. Die gleichzeitige Erneuerung des Kanalisations- und Drainagesystems entlang des Strandwegs stellt sicher, dass das Hang- und Regenwasser weiterhin abfliesst.

In den umliegenden Gebieten Zehendermätteli, Reitstall/Rossweide und ARA Bern sind Dammschüttungen und lokale Objektschutzmassnahmen zum Schutz vor Hochwasser vorgesehen.

Hauptarbeiten bis im Sommer

Gemeinderätin Regula Rytz freute sich im Rahmen einer Medienorientierung anlässlich des Baustarts über das rasche Vorgehen beim Uferschutz Felsenau: «Ende Oktober des vergangenen Jahres hat der Stadtrat den Ausführungskredit einstimmig bewilligt. Am Montag können nun die Bauarbeiten für den Uferschutz Felsenau beginnen.»

In einer ersten Phase wird bis voraussichtlich Mai 2009 die Dichtwand entlang des Strandwegs in den Boden gerammt. Die darüber liegende Ufermauer wird bis im August 2009 erstellt. Bei planmässigem Verlauf wird so der Uferschutz seine Funktion bereits ab diesem Zeitpunkt erfüllen.

Bis Ende 2009 werden gemäss Planung auch die Erneuerung des Kanalisations- und Drainagesystems sowie die Massnahmen in den umliegenden Gebieten abgeschlossen. Im Frühling 2010 sind schliesslich die Neupflanzung von Bäumen entlang des Strandwegs sowie letzte Strassenarbeiten vorgesehen.

Der Uferschutz Felsenau ist das erste zur Umsetzung gelangende Projekt im Rahmen der langfristigen Hochwasserschutzmassnahmen der Stadt Bern. Die Massnahmen bieten künftig selbst bei grossen Hochwasserereignissen, wie sie 1999 und 2005 aufgetreten sind, einen umfassenden Schutz.

Weitergehende Massnahmen

Das Projekt «Uferschutz Felsenau» ist mehr als ein reines Wasserbauprojekt zum Schutz vor Hochwasser. Die Gelegenheit wird genutzt, um verschiedene, seit langem hängige Infrastrukturvorhaben umzusetzen. So wird der heutige Trampelpfad zwischen Strandweg und Felsenaustrasse zu einem 2,50 Meter breiten Uferweg ausgebaut. Eine leichte Absenkung des Strandwegs unter der Felsenaubrücke stellt zudem das vorgeschriebene Lichtraumprofil für die Anlieferung sicher. Schliesslich soll die Zehendermätteli-Fähre um rund 50 Meter flussabwärts verschoben werden. Dadurch kann die Fähre künftig auch bei niedrigem Wasserstand verkehren.

Finanzierung durch Stadt, Kanton und Bund

Der vom Berner Stadtrat bewilligte Kredit in der Höhe von 6,63 Millionen Franken umfasst neben den Hochwasser- und Strassenbauarbeiten auch 1,6 Millionen Franken für die Sanierung der Kanalisation am Strandweg. Der Kanton Bern und der Bund beteiligen sich an den Kosten, wobei die genauen Beträge noch nicht beschlossen sind. Zudem leistet Energie Wasser Bern einen Beitrag in der Höhe von 600'000 Franken.

Weitere Informationen

www.uferschutz-felsenau.bern.ch

 

 

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Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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