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26. Februar 2009 | Gemeinderat, Direktionen

Egelsee: Noch haben die Fische genügend Sauerstoff

Seit 74 Tagen ist der Egelsee zugefroren. Das Stadtlabor des Amts für Umweltschutz der Stadt Bern hat geprüft, ob die Fische noch über ausreichend Sauerstoff verfügen – und gibt Entwarnung.

Der kalte Winter hinterlässt auch in der Stadt Bern seine Spuren: Seit 74 Tagen in Folge ist der See zugefroren. Zurzeit beträgt die Eisschicht zirka 17 Zentimeter – zum Betreten ist die Schicht zu dünn, für die im Egelsee lebenden Fische kann sie trotzdem zum Problem werden. Denn wegen der geschlossenen Eisschicht und der geringen Tiefe des Sees besteht die Gefahr, dass die Sauerstoffkonzentration für die Fische nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. Das Stadtlabor des Amts für Umweltschutz der Stadt Bern hat deshalb diese Woche mit einer speziellen Messsonde den Sauerstoffgehalt geprüft.

 

Dazu wurden mit einer Kettensäge zwei Löcher ins Eis gefräst, um die Sonde in den See abzulassen. Das Stadtlabor wurde dabei von der Berufsfeuerwehr Bern und dem kantonalen Gewässerschutzlabor unterstützt. Das Ergebnis der Messung ist erfreulich: Der See, der eine Maximaltiefe von 3,4 Meter aufweist, verfügt bis in eine Tiefe von 2 Metern über eine ausreichende Sauerstoffkonzentration. Das ist eine wichtige Voraussetzung, damit die Fische den harten Winter gut überleben können.

 

 

Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie

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