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11. Februar 2009 | Gemeinderat, Direktionen

Kurzmitteilungen des Gemeinderats

Ferner hat der Gemeinderat

  • einen Kredit von 200 000 Franken für die Sanierung von Alleebäumen an der Bundesgasse bewilligt. Die Allee an der Bundesgasse stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und prägt als bedeutendes historisches Element die westliche Zufahrt zum Bundeshaus. Die Bäume leiden unter der starken Belastung durch Strasse und Gehsteig sowie unter den engen Platzverhältnissen. Aus diesem Grund wurden in den vergangenen 30 Jahren in mehreren Etappen Baumsanierungen durchgeführt. Mit dem nun gesprochenen Kredit wird der letzte Abschnitt zwischen dem Hirschengraben und der Schwanengasse saniert. Die insgesamt elf Baumstandorte sollen mit unterirdischen Gräben miteinander verbunden werden, um den Wasser- und Lufthaushalt zu verbessern. Gleichzeitig sollen die fünf bereits abgestorbenen Alleebäume durch neue ersetzt werden. Die Arbeiten dauern mehrere Wochen und setzen gute Witterung voraus; sie sind für das Frühjahr 2009 geplant.

 

  • im Rahmen der Vernehmlassung des Schweizerischen Städteverbandes zum „Bundesbeschluss über das Programm zur Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassennetz und über die Freigabe der Mittel“ Stellung genommen. Der Gemeinderat spricht sich dafür aus, dass Ausbauten des Nationalstrassennetzes nur dort vorgesehen werden, wo sie zur Steigerung der Wohn- und Lebensqualität und der qualitativen Entwicklung der Siedlungsgebiete beitragen. Soweit Ausbauten hingegen „nur“ der Vermeidung von Staus dienen, sind sie nach Auffassung des Gemeinderats nicht prioritär. Der Gemeinderat begrüsst daher einerseits, dass der Bundesrat den Engpass auf der N6 (Wankdorf – Muri) mit einem unterirdischen Bypass im Bereich des Anschlusses Ostring beseitigen will (Variante 13+ aus der Zweckmässigkeitsbeurteilung Bern). Dadurch ist eine städtebauliche Aufwertung der verkehrs- und lärmgeplagten Quartiere möglich. Anderseits fordert er vom Bund, auf die für die N1 (Weyermannhaus – Wankdorf / Wankdorf - Schönbühl) vorgeschlagene Lösung mit einem Spurausbau und einer neuen Autobahnbrücke über die Aare zu verzichten. In diesem dicht besiedelten Raum kann nur die von Stadt und Kanton Bern favorisierte Lösung mit einem weiteren unterirdischen Bypass realisiert werden.

 

  • einen Kredit von 139 760 Franken für die Onlineanbindung des Klienteninformationssystems (KISS) an die Datenbank der Einwohnerkontrolle (NEWOD) bewilligt. Mit der Anbindung wird die Datenqualität im KISS verbessert und ein effizienter
    elektronischer Datenaustausch zwischen Sozialdienst, Inkassodienst, Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz und Jugendamt einerseits und dem Bereich Einwohnerdienste, Migration und Einwohnerdienste andererseits sicher gestellt.

 

  • den Bau von zwei Kunststoffrasenfeldern auf dem Sportplatz Bodenweid beschlossen. Das Bauvorhaben in der Höhe von 5,4 Millionen Franken umfasst den Rückbau der bestehenden Leichtathletik-Rundbahn mit Rasenspielfeld und den Neubau von zwei Kunststoffrasen-Spielfeldern samt Unterbau, kompletter Ausstattung mit Bewässerungssystem und Ballfängern. Die neuen Spielfelder sollen in der ersten Hälfte des Jahres 2010 betriebsbereit sein.

 

  • entschieden, den Turnhallentrakt aus den 1950er Jahren der Schulanlage Manuel in der Elfenau für 4,9 Millionen Franken umfassend sanieren zu lassen. Mit der Sanierung der Turnhallen sowie der dazugehörigen Garderoben und Duschen können die hohen Heiz- und Betriebskosten markant gesenkt und die gesetzlichen Vorgaben an die Gebäudesicherheit gewährleistet werden. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für das vierte Quartal 2009 vorgesehen.

 

  • auf Antrag des Verwaltungsrats von Energie Wasser Bern (ewb) beschlossen, den Gastarif per 1. April 2009 um 1,3 Rappen pro Kilowattstunde zu senken. Die Tarifanpassung wird aufgrund des stark gesunkenen Rohölpreises vorgenommen.

 

Informationsdienst der Stadt Bern

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