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23. Juni 2009 | Gemeinderat, Direktionen

Feuerwehrstützpunkt: Eine Investition in Berns sichere Zukunft

Das Projekt Feuerwehrstützpunkt Forsthaus West nimmt konkrete Formen an: Die Planungsphase ist abgeschlossen, die Baubewilligung erteilt. Für Stadt und Region Bern ist das Bauprojekt von grosser Bedeutung. Der neue Stützpunkt entspricht nicht nur den hohen Anforderungen einer auf heutige Gefahren und Risiken ausgerichteten Feuerwehrorganisation, der Standort ermöglicht auch eine optimale Versorgung des gesamten Stadtgebiets.

Der neue Feuerwehrstützpunkt Forsthaus West ersetzt die bisherige Kaserne der Berufsfeuerwehr Bern an der Viktoriastrasse. Diese entspricht aufgrund ihres Standorts, der engen Platzverhältnisse und der in die Jahre gekommenen Infrastruktur nicht mehr den Bedürfnissen der heutigen Feuerwehr und der städtebaulichen Entwicklung von Bern. Heute informierten Gemeinderat Reto Nause, Rudolf Lanzrein, CEO Stadtbauten Bern, Stefan Dellenbach, Leiter Bauprojektmanagement Stadtbauten Bern, sowie Franz Bachmann, Kommandant der Berufsfeuerwehr Bern, über den aktuellen Stand des Projekts. Mit Abschluss der Planungsphase und der erfolgten Baubewilligung wurde ein entscheidender Meilenstein erreicht. Der Feuerwehrstützpunkt ist Teil des Infrastrukturstandortes Forsthaus West, zu dem auch die neue Kehrichtverwertungsanlage gehört, deren Grundsteinlegung vor einer Woche erfolgte.

Ein nachhaltiges Projekt – sowohl umweltpolitisch wie städtebaulich

Gebaut wird der neue Feuerwehrstützpunkt von den Stadtbauten Bern. Er besteht aus einem Haupttrakt, einem Werkstatttrakt sowie einer Mehrzweckhalle mit Übungsturm. Das gesamte Areal umfasst 10'000 Quadratmeter. Bei der Planung war zu berücksichtigen, dass der Stützpunkt nicht nur Einsatzkaserne für eine der grössten Feuerwehren in der Schweiz ist, sondern auch Ausbildungszentrum, Werk- und Lagerstätte sowie Unterkunft für die Mannschaft, die an 365 Tagen während 24 Stunden im Einsatz ist. Der Bau des schlichten und funktionalen Gebäudes erfüllt höchste umwelt- und landschaftsschonende Anforderungen. So wird der Stützpunkt im Minergie-Eco-Standard erstellt, womit der städtischen Energiestrategie Rechnung getragen wird. Im Bereich Landschaftsschutz wurde die Rodungsfläche durch die kompakte Anlage auf ein Minimum reduziert. Der Standort ist ideal, weil die Feuerwehr von dort aus das gesamte Stadtgebiet innert der vorgeschriebenen Interventionszeiten erreichen kann. Die Versorgungssicherheit wird mit der Inbetriebnahme des Feuerwehrstützpunkts, namentlich im Westen von Bern, verbessert. Die Nähe zur Autobahn erlaubt zudem ein schnelles Erreichen der Einsatzorte in der weiteren Region.

Baubeginn im kommenden Jahr

Das Investitionsvolumen des neuen Feuerwehrstützpunktes beträgt 53,9 Millionen Franken. Zu Beginn des Projekts war mit 35 Millionen Franken gerechnet worden. Verschiedene Faktoren haben zur Kostenentwicklung geführt: So höhere betriebliche Anforderungen an den Bau, zusätzliche Kosten bei der Erschliessung des Baugrundstücks, ein leicht erhöhter Flächenbedarf für die Zentralisierung von Feuerwehr, Zivilschutz und Quartieramt im Feuerwehrstützpunkt, sowie die seit Beginn der Projektierung aufgelaufene Teuerung. Im Baukredit von 53,9 Millionen Franken ist eine Reserve von 2 Millionen Franken enthalten. Genehmigt der Stadtrat den Kredit bis Ende Jahr, so kann mit dem Bau des Feuerwehrstützpunkts 2010 begonnen werden. Voraussichtlicher Bezugstermin ist 2013.

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentPräsentation Feuerwehrstützpunkt 23.06.2009 605.8 KB
Datei PDF documentReferat R. Nause 23.06.2009 21.3 KB
Datei PDF documentReferat Stadtbauten Bern 23.06.2009 23.5 KB

Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie

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