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4. September 2009 | Gemeinderat, Direktionen

Regionale Wirtschaftsförderung unter neuen Vorzeichen

Der Gemeinderat hat die Weichen für die Zukunft des Wirtschaftsamts (Wirtschaftsförderung) gestellt und zu Handen des Stadtrats Bericht erstattet. Vor dem Hintergrund veränderter, wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen spricht er sich für eine städtische Wirtschaftsförderung mit regionaler Ausrichtung und einem starken Standortmarketing aus.

Nun steht fest, wie es mit dem Wirtschaftsamt (Wirtschaftsförderung) der Stadt Bern ab 2010 weitergeht: Der Gemeinderat hat in den letzten Monaten verschiedene Szenarien geprüft und in seine Analysen auch die neuen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen miteinbezogen. Dazu gehört unter anderem, dass die Wirtschaftsförderung des Kantons Bern ihre Standortpromotion ab nächstem Jahr im Verbund mit den Westschweizer Kantonen unter dem Namen „Greater Geneva Berne Area“ betreiben wird. Zudem muss durch die Auflösung des Vereins Region Bern und der Einführung der Regionalkonferenz Bern Mittelland auf regionaler Ebene eine neue Trägerschaft für die regionale Wirtschaftsförderung gegründet werden. Damit steht der Standort Bern vor einer neuen Ausgangslage.

Bekenntnis zur regionalen Wirtschaftsförderung

Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass die Stadt Bern eine Wirtschaftsförderung braucht, die der Stadt einerseits eine eigenständige Identität verleiht und die andererseits über eine klare regionale Ausrichtung verfügt. Dass Wirtschaftsförderung auf regionaler Ebene betrieben werden muss, bestätigen auch externe Experten wie Robert E. Gubler, Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Standortmarketing. Denn nur die enge Zusammenarbeit der Stadt Bern und der Agglomerationsgemeinden führt zu einem optimalen Angebot für Firmen, die auf Standortsuche sind. Auch eine Übertragung sämtlicher Aufgaben im Bereich des Standortmarketings an den Kanton gestaltet sich schwierig, da die Interessen der verschiedenen Wirtschaftsregionen nicht immer miteinander vereinbar sind. Auf regionaler Ebene kann dagegen mit einem umfassenden und massgeschneiderten Portefeuille auf die Bedürfnisse der Firmen reagiert werden. Für den Gemeinderat steht ausser Frage, dass die Stadt Bern mit ihren Stärken in der Medizinaltechnik, den Informationstechnologien, der Wirtschaftsberatung sowie den Vorteilen als Hauptstadt in der regionalen Wirtschaftsförderung die Führungsfunktion übernehmen muss. Dies auch in Bezug auf eine Teilkonferenz Wirtschaft, deren Gründung zurzeit im Rahmen der Regionalkonferenz Bern Mittelland diskutiert wird.

Betreuung ansässiger Firmen und aktives Standortmarketing

Zu den wichtigsten Aufgaben der Wirtschaftsförderung der Stadt Bern gehört auch in Zukunft die Betreuung und Förderung der ansässigen Unternehmen. Die Wirtschaftsförderung soll kompetente Ansprechpartnerin für die Firmen sein und ihnen als „Eingangstor zur Verwaltung“ den Kontakt mit Behörden- und Bewilligungsinstanzen direktionsübergreifend erleichtern.

Zudem soll die Stadt Bern als Polit-, Bildungs-, Forschungs- und Eventstandort zielgerichteter positioniert werden, um innerhalb des künftigen Gebiets der „Greater Geneva Berne Area“ eine aktive Rolle spielen zu können. Ein Schwerpunkt liegt dabei nebst den bestehenden Clustern auf den neuen Umwelttechnologien sowie den ökologischen Zielen der Stadt. Der Gemeinderat will dafür ein Stadt- und Eventmarketing aufbauen, das die Akteure der verschiedenen Bereiche optimal miteinander vernetzt, die Kernkompetenzen des Standorts Bern bündelt und mit der Durchführung von entsprechenden Grossveranstaltungen über die Landesgrenzen hinaus Zeichen setzt. Basierend auf diesem Aufgabenportfolio erfolgt auch die Ausschreibung der Stelle des neuen Leiters bzw. der neuen Leiterin Wirtschaftsamt.

 

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Datei PDF documentGemeinderätlicher Bericht zum Wirtschaftsamt 04.09.2009 71.3 KB

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