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16. September 2009 | Gemeinderat, Direktionen

Neue Fachstelle für Menschen mit einer Behinderung

Der Gemeinderat misst der Gleichstellung von Menschen mit einer Behinderung einen grossen Stellenwert bei. Um dieses Ziel zu erreichen, schafft er als dreijährigen Pilotversuch eine Fachstelle für Menschen mit einer Behinderung. Definitiv über die neue Einrichtung entschieden wird nach einer Evaluation Ende 2011. Die Fachstelle soll Gemeinderat, Direktionen, Betriebe und Einzelpersonen für Behindertenfragen sensibilisieren und mit dem nötigen Fachwissen versorgen.

Im Januar 2009 wandte sich die Behindertenkonferenz der Stadt Bern (BRB) an den Gemeinderat und machte geltend, die Anliegen von Menschen mit einer Behinderung würden in der Stadt Bern zu wenig wahrgenommen. Sie forderte, dass in der Stadt Bern eine vergleichbare Stelle zur Gleichstellung von Menschen mit einer Behinderung geschaffen werden sollte, wie sie etwa in der Stadt Basel seit einigen Jahren besteht. Diese Fachstelle solle sicherstellen, dass die Bedürfnisse von Menschen mit einer Behinderung angemessen berücksichtigt werden. Diesem Anliegen kommt der Gemeinderat jetzt entgegen.

 

Fachstelle soll Hürden abbauen, vernetzen und koordinieren

Die Schaffung der Fachstelle steht im Einklang mit Art. 6 der Gemeindeordnung, wonach die Stadt die tatsächliche Integration von Menschen mit einer Behinderung fördert. Die Stelle soll sich für den Abbau von Hürden für Menschen mit einer Behinderung einsetzen. Dies verlangt unter anderem die Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse in den Bereichen Gestaltung der öffentlichen Räume und Gebäude, Verkehr, Wohnen und soziale Beteiligung. Ein weiteres Hauptziel der Fachstelle ist die Vernetzung und die Koordination der verschiedenen Ansprechpersonen und Behindertenorganisationen. Organisatorisch wird die Fachstelle beim Alters- und Versicherungsamt der Stadt angegliedert.

 

Dreijährige Pilotphase

Die Fachstelle für Menschen mit einer Behinderung wird als Pilotprojekt realisiert. Die BSS wird dem Gemeinderat Ende 2011 eine Evaluation über die Erfahrungen mit dem Versuch vorlegen Diese dient als Grundlage für den gemeinderätlichen Entscheid, ob die Fachstelle definitiv eingeführt wird oder nicht. Finanziert wird die Fachstelle in der Pilotphase über den Fonds für Kranke, Betagte und Behinderte.

 

 

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