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9. Oktober 2009 | Gemeinderat, Direktionen

„Hauptstadtregion Schweiz": Gemeinsame Projektorganisation eingesetzt

Kanton und Stadt Bern haben erste Schritte zur Konkretisierung des Projekts „Hauptstadtregion Schweiz“ unternommen. So wurde auf politischer Ebene eine Behördendelegation und auf Verwaltungsebene ein Lenkungsausschuss eingesetzt. Die Arbeitsgemeinschaft Ad!vocate/Ecoplan hat den Auftrag zur externen Projektleitung für die erste Startphase erhalten. Bis Anfang 2010 wird die Projektleitung ein Konzept für die Zusammenarbeit in der Hauptstadtregion Schweiz erarbeiten.

Ziel des Projekts „Hauptstadtregion Schweiz“ ist neben der angemessenen Berücksichtigung des Grossraums Bern im Raumkonzept Schweiz, sondern vor allem eine noch intensivere Zusammenarbeit der verschiedenen Kantone und Städte der Hauptstadtregion. Zu diesem Zweck haben Kanton und Stadt Bern ein Projekt gestartet, das – analog zu den anderen Metropolitanräumen – die Möglichkeiten für eine intensive Kooperation mit den Nachbarkantonen und den relevanten Städten ausleuchten soll. Der Regierungsrat des Kantons Bern und der Gemeinderat der Stadt Bern wollen damit der Entwicklungsperspektive der Hauptstadtregion Schweiz zusätzliche Impulse geben. Die Hauptstadtregion Schweiz ist der geeignete Rahmen, um die Interessen gegenüber dem Bund und den anderen drei Schweizer Metropolitanräumen umfassend wahrnehmen zu können.

Behördendelegation für die strategische Leitung

Seit der Lancierung des Projekts Anfang Juli haben Kanton und Stadt Bern für das Gesamtprojekt „Hauptstadtregion Schweiz“ eine gemeinsame Organisation aufgebaut. Eine Behördendelegation zeichnet für die strategische Leitung und die Projektoberaufsicht verantwortlich. Sie steht unter Leitung von Stadtpräsident Alexander Tschäppät und umfasst als Stellvertreter Regierungsrat Andreas Rickenbacher sowie die beiden kantonalen Regierungsmitglieder Barbara Egger-Jenzer und Christoph Neuhaus. Von Seiten der Stadt nehmen die Gemeinderätinnen Barbara Hayoz und Regula Rytz im Gremium Einsitz.

Die Behördendelegation hat das Projekt in drei Phasen gegliedert: Startphase (bis ca. Frühjahr 2010); Aufbauphase (bis ca. Ende 2010), Konsolidierungsphase (ab 2011). Die Behördendelegation hat weiter beschlossen, das Gesamtprojekt in zwei Teilprojekte aufzuteilen: Das eine beschäftigt sich mit der Zusammenarbeit in der Hauptstadtregion. Das andere begleitet die Arbeiten zur Positionierung der Hauptstadtregion im Raumkonzept Schweiz.

Auf Verwaltungsstufe hat die Behördendelegation einen Lenkungsausschuss eingesetzt, der von André Nietlisbach, Generalsekretär der Volkswirtschaftsdirektion, geleitet wird. Die Stellvertretung hat Regula Buchmüller, Leiterin Stadtentwicklung, übernommen. Das Gremium bereitet alle Geschäfte zum Entscheid in der Behördendelegation vor und arbeitet als Kontaktorgan für die Vertreterinnen und Vertreter anderer Kantone und Städte beim Aufbau der Zusammenarbeit innerhalb der Hauptstadtregion Schweiz.

Externe Projektleitung für die Startphase

Die externe Projektleitung für die Startphase übernimmt die Arbeitsgemeinschaft Ad!vocate/Ecoplan. Rudolf Muggli und Felix Walter tragen dabei die Verantwortung. Ihre Aufgabe wird es sein, in der Startphase eine Situationsanalyse und ein Konzept für die Zusammenarbeit in der Hauptstadtregion zu erstellen sowie als Stabsstelle Know-how und Informationen zu bündeln. Anschliessend folgt die Aufbauphase, in der die Zusammenarbeit anhand von Projekten und zusammen mit den Partnern schrittweise aufgebaut werden soll. In einer dritten Phase wird die Zusammenarbeit schliesslich konsolidiert und in den ordentlichen Betrieb überführt.

Wichtiger Teil der Situationsanalyse sind Gespräche mit möglichen Partnern des Projekts Hauptsstadtregion Schweiz. Bereits Anfang September hat der Staatsrat des Kantons Freiburg nach einem Treffen mit der Berner Kantonsregierung sein Interesse am Projekt bekundet. In den nächsten Wochen wird der Regierungsrat des Kantons Bern mit anderen Nachbarkantonen in Kontakt treten, um die Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Projekt zu erörtern. Parallel dazu steht die Stadt Bern mit gleicher Absicht in Kontakt mit den anderen Städten im potenziellen Perimeter der Hauptstadtregion.

 

Informationsdienst der Stadt Bern

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