Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

25. März 2010 | Gemeinderat, Direktionen

Berner Firmen tun Gutes für die Berner Luft

Insgesamt 5151 Tonnen CO2 wurden im vergangenen Jahr durch die 43 Partnerfirmen der Klimaplattform der Wirtschaft eingespart. Das sind mehr als doppelt soviel wie 2008 und entspricht knapp einem Prozent der gesamten jährlich in der Stadt Bern ausgestossenen Menge CO2.

Die Klimaplattform der Wirtschaft (KdW) ist ein Netzwerk von innovativen Unternehmen aus Stadt und Region Bern. Ihr gemeinsames Ziel: Mit konkreten Projekten möglichst viel CO2 einsparen und damit die Nachhaltigkeit des Betriebs steigern. Aussergewöhnlich daran ist, dass dies komplett auf freiwilliger Basis erfolgt. Jedes der 43 Unternehmen definiert ein eigenes jährliches Sparziel und trägt damit zum Gesamtsparziel der Klimaplattform von 2000 Tonnen CO2 pro Jahr bei. Mit Erfolg: Obwohl 2009 keine aktive Anwerbung neuer Firmen durchgeführt wurde, konnte die Menge an eingespartem CO2 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt werden. Die Klimaplattform, die 2006 vom Büro der Lokalen Agenda 21 des Amts für Umweltschutz der Stadt Bern gegründet  wurde, bleibt somit eine Erfolgsgeschichte.

Unterschiedliche Projekte, gemeinsames Ziel

Zum gemeinsamen Ziel beigetragen haben die unterschiedlichsten Projekte. Nachfolgend sind stellvertretend für alle nur drei erwähnt: So hat etwa die Bärtschi Optik AG beim Umbau ihrer Geschäftsräumlichkeiten in der Berner Innenstadt ein neues Beleuchtungskonzept eingeführt und eine energieeffiziente Kühlungsanlage eingebaut. Dank diesen energetischen Optimierungen konnte das Fachgeschäft die CO2-Emissionen um über eine Tonne reduzieren. Die Schweizerische Post kühlt die Systemräume ihres Rechenzentrums Engehalde seit letztem Jahr mit Aarewasser – und spart damit soviel Strom, wie jährlich 300 Schweizer Haushalte verbrauchen. Und die Kästli AG Bauunternehmung hat schliesslich in ihrem Kieswerk die betriebsinternen Fahrwege durch den Einsatz neuer Förderbandanlagen stark reduzieren können. Die Beispiele zeigen, dass an sich jedes Unternehmen seinen Beitrag an den Klimaschutz leisten kann. Wohl unterscheidet sich das Sparpotenzial je nach Firmengrösse, Branche, Standort oder Gebäudezustand. So ist es einem grosser Bau- oder Produktionsbetrieb durchaus möglich, jährlich mehrere hundert Tonnen C02 einzusparen, während ein kleiner Dienstleistungsbetrieb mit Optimierungen im Bürobereich nur einen Beitrag von 150 kg CO2 beisteuern kann. Doch bei der Klimaplattform geht es nicht ausschliesslich ums Tonnen zählen: Genau so wichtig ist das Engagement und die Überzeugung der beteiligten Firmen.

Gesamttotal von 12'600 Tonnen

Ans Sparziel der Klimaplattform werden im Übrigen nicht alle CO2-Einsparungen der Firmen angerechnet. Es muss sich um ein zusätzliches Projekt des Unternehmens handeln. Zudem werden jährlich wiederkehrende Beträge nur einmal gutgeschrieben. Würden die nicht direkt der Klimaplattform anrechenbaren Einsparungen der Firmen dazugezählt, würde ein Gesamttotal von 12'600 Tonnen an eingespartem CO2 im Jahr 2009 resultieren. Das entspricht rund zwei Prozent des auf dem Gemeindegebiet ausgestossenen CO2. Einmal mehr ist damit bewiesen, dass die Berner Unternehmen ihre Verantwortung Ernst nehmen und ihren Beitrag leisten, um Bern als lebenswerte Stadt mitzugestalten.

 

Downloads

Downloads
Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentKampagnenbericht 2009 25.03.2010 2.3 MB

Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile