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26. April 2010 | Gemeinderat, Direktionen

Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“: Abfälle in den Eimer und nicht auf den Boden

Auch 2010 wird die Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“ mit einem Schwerpunktthema weitergeführt. Mit einer besonderen Signalisation lädt die Stadt Bern die Bevölkerung ein, die insgesamt rund 1’800 öffentlichen Abfalleimer konsequenter zu nutzen. Würden kleinere Verpackungen, Kaugum-mis oder Papiere in die Abfalleimer statt am Boden entsorgt, so könnte die Ver-unreinigung des öffentlichen Raumes weitgehend verhindert werden. Der billigs-te Abfall ist allerdings nach wie vor jener, der gar nicht erst entsteht. Abfallver-meidung und mehr Selbstverantwortung sind deshalb die Hauptziele der Kam-pagne „Subers Bärn – zäme geits!“.

Mit den warmen Tagen verschärft sich auch wieder das Abfallproblem im öffentlichen Raum. Die Menschen zieht es auf die öffentlichen Plätze und in die beliebten Grünanlagen, wobei viele leider ihre Take-Away-Abfälle achtlos liegen lassen. Darunter leidet die Attraktivität des öffentlichen Raums und die Steuerzahler werden stark belastet: Die Entsorgung von Littering ist rund zehn Mal teurer als eine korrekte Abfallentsorgung. Allein die Reinigung der Strassen, Trottoirs und Plätze verursacht der Stadt Bern jährliche Kosten von fast 20 Millionen Franken.

Mehr Selbstverantwortung ist gefragt
Die Stadt Bern hat ihre Reinigungsleistungen in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut. 2008 wurde zum Beispiel in der Innenstadt eine Abendreinigung eingeführt (von März bis Oktober, von 19 bis 22 Uhr) und in allen Stadtteilen die Reinigung der ÖV-Haltestellen verstärkt. Auch BERNMOBIL und die Stadtbauten Bern investieren immer mehr in die Reinigung von Fahrzeugen und Anlagen. „Es muss bei jedem von uns ein Umdenken stattfinden, sonst drohen die teuren Zusatzleistungen zu verpuffen“, sagt Gemeinderätin Regula Rytz. Nötig sei mehr Innovation und Eigenverantwortung: „Geschäfte und Restaurants sollen die Verpackung reduzieren und nur noch mit Mehrweg­geschirr über die Gasse verkaufen“, meint Rytz. Und den Konsumentinnen und Konsumenten sollte klar sein: Abfälle gehören nicht unter die Parkbank oder auf eine Frühlingswiese.

Für alle bestens sichtbar: der Abfalleimer
Das diesjährige Schwerpunktthema der Kampagne „Subers Bärn – zäme geits!“ ist die konsequente Nutzung der öffentlichen Abfalleimer. Deren Kapazitäten wurden zwischen 2001 und 2005 massiv erhöht. Auf dem ganzen Stadtgebiet von Bern stehen heute rund 1’800 Abfalleimer im Einsatz, allein in der Innenstadt sind es über 460 Stück. Trotzdem werden sie oft übersehen und nicht genutzt. Im Rahmen einer Aktion werden deshalb vom 26. bis zum 30. April rund 100 öffentliche Abfalleimer in der Innenstadt auffällig markiert. „Damit wollen wir die Leute auf das Naheliegende aufmerksam machen. Werden die Abfalleimer konsequent benutzt, kann das Littering-Problem massgeblich entschärft werden“, meint Gemeinderätin Regula Rytz. Die Aktion wird begleitet von Plakaten, welche Ende April und anfangs Mai auf dem gesamten Stadtgebiet an die Selbstverantwortung appellieren.

Vermeiden, korrekt entsorgen oder wiederverwerten
Die im Frühling 2008 lancierte Kampagne „Subers Bärn – zäme geits“ will die Verunreinigung des öffentlichen Raums in der Stadt Bern reduzieren und Ressourcen sparen.  Mit Abfallvermeidung, Recycling und korrekter Entsorgung sollen die Umwelt und die öffentlichen Finanzen geschont werden.

Die Kampagne wird von zahlreichen städtischen Stellen und Bernmobil getragen sowie von Quartierkommissionen und Berncity, Bern Tourismus und weiteren Organisationen begleitet. Sie beruht auf den drei Säulen „Abfall vermeiden“ (Prävention), „Abfall korrekt entsorgen“ (Reinigung und Entsorgung), „unkorrektes Verhalten sanktionieren“ (Repression). In diesem Sinne sind für 2010 folgende Aktionen geplant:

ganzes Jahr Zusatzreinigung der Haltestellen des öffentlichen Verkehrs, Massnahmen gegen Wildplakatierung
März bis Oktober Abendreinigung Innenstadt, diverse Putzaktionen in Wäldern und Quartieren, Aktion „Seitenblick“
April - Mai Aktion „Abfalleimer“ in der Innenstadt
April bis Oktober

Plakataktionen zu den Themen „Abfalleimer“, „Abfallbussen“ und „Fussball-WM“, Inserate in Gratiszeitungen, eBoard im Bahnhof Bern, Hängekartons in Fahrzeugen von BERNMOBIL

Mai bis Oktober

Schwerpunkt Repression in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei

August bis September

Abfallbotschafter in Zusammenarbeit mit der Interessensgemeinschaft Saubere Umwelt Schweiz IGSU

September

Verleihung Anerkennungspreis „Goldener Besen“

Weitere Massnahmen der Stadt Bern für mehr Sauberkeit

Reinigung:

  • Permanente Reinigung von 320 km Strassen, 650 km Trottoirs und 130 öffentlichen Grünanlagen.
  • Hotline bei Verschmutzungen im öffentlichen Raum: 079 664 90 00

Entsorgung:

  • Regelmässige Abfuhr von Kehricht, Grünzeug und Papier. 4 Entsorgungshöfe, 10 Quartierentsorgungsstellen, Kompostier- und Häckseldienst, Oekoinfomobil. www.bern.ch/entsorgung

Abfallunterricht:

  • Gratis-Angebot für städtische Schulen. Zusammenarbeit Stadt Bern mit Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz PUSCH. Bis dato haben sich für das laufende Jahr rund 100 städtische Schulklassen angemeldet. www.abfallunterricht.ch

CasaBlanca:

  • Zusammenschluss Stadt Bern mit Gebäudeversicherung, Hauseigentümerverband und Berncity zur Bekämpfung von Sprayereien. www.casablanca-bern.ch

Reparaturführer:

  • Internetplattform mit Hinweisen auf Reparaturmöglichkeiten: „Reparieren statt Wegwerfen“. www.reparaturfuehrer.ch

„SICHER MOBIL“:

  • Kampagne von BERNMOBIL für mehr Sauberkeit und gegen Vandalismus in öV-Fahrzeugen. www.sichermobil.ch

 

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Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün

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