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19. Mai 2010 | Gemeinderat, Direktionen

Kornhausbibliotheken erhalten 3,3 Millionen Franken jährlich

Der Gemeinderat will die Stiftung Kornhausbibliotheken weiterhin jährlich mit 3,3 Millionen Franken unterstützen. Das sieht der neue Leistungsvertrag für die Jahre 2011 bis 2014 vor, den er genehmigt hat. Die finanzielle Unterstützung der Kornhausbibliotheken bleibt damit im gleichen Rahmen wie bisher. Das Geschäft geht nun in den Stadtrat und soll kommenden Herbst dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden.

Jung und Alt kennen sie und viele nutzen sie regelmässig: Die Kornhausbibliotheken in den Quartieren und die Hauptstelle am Kornhausplatz. Die Bibliotheken werden von der Stiftung Kornhausbibliotheken geführt und von der Stadt finanziell unterstützt. Der Leistungsvertrag, der diese Abgeltung regelt, läuft Ende 2010 ab. Der Gemeinderat will ihn nun um weitere vier Jahre (2011 – 2014) verlängern und die Stiftung mit jährlich 3,3 Millionen Franken unterstützen.

Über eine Million Ausleihen

Die Kornhausbibliotheken mit ihrem breiten Angebot an Büchern, Zeitungen, Zeitschriften, Hörbüchern, CD, DVD, CD-Rom und neu auch an E-Books (elektronische Bücher) sind beliebt und ein wichtiger Teil des Bildungs- und Kulturangebots der Stadt Bern. Im Jahr 2009 haben die Kornhausbibliotheken über eine Million Medien ausgeliehen – das sind 34 Prozent mehr als vor 10 Jahren. Hinzu kommt: Etwa ein Drittel der Besucherinnen und Besucher leiht sich nichts aus, sondern geniesst die Bibliotheksatmosphäre vor Ort, vertieft sich in Bücher und Zeitschriften oder nutzt das Internet oder Computerdatenbanken. Die Nachfrage belegt es: Die Kornhausbibliotheken decken ein grosses Bedürfnis ab.

Etwas weniger und doch mehr Geld

Mit insgesamt 13,2 Millionen Franken in vier Jahren fällt die Abgeltung durch die Stadt künftig um 30'000 Franken geringer aus als bisher. Trotzdem werden die Kornhausbibliotheken etwas mehr Geld zur Verfügung haben. Einerseits bezahlt der Kanton, der die Bibliothek ebenfalls unterstützt, in Zukunft höhere Beiträge. Andererseits entfällt ein wichtiger Kostenfaktor: Per 1. Januar 2011 geht die Fachbibliothek für Gestaltung an den Kanton zurück. Das erlaubt, in drei Quartierbibliotheken dringend nötige Sicherheitsschleusen einzurichten.

Der Leistungsvertrag mit der Stiftung Kornhausbibliotheken kommt im Sommer in den Stadtrat. Wegen der Höhe der Ausgaben ist eine Volksabstimmung erforderlich. Sie ist für diesen Herbst geplant.

Die Kornhausbibliotheken - ein Netz mit 21 Bibliotheken

Die Kornhausbibliotheken bilden einen Verbund mit 21 Bibliotheken in der Stadt und Region Bern. In der Stadt sind dies die Hauptstelle am Kornhausplatz, acht Quartierbibliotheken (Breitenrain, Bümpliz, Gäbelbach, Länggasse, Laubegg, Rossfeld, Steigerhubel, Tscharnergut) und zwei Lese- und Spielpavillons (Münsterplattform, Rosengarten). Dem Bibliotheksnetz sind zudem acht Bibliotheken aus Regionsgemeinden angeschlossen sowie die Bibliotheken des Inselspitals und der Universitären Psychiatrischen Dienste in der Waldau.

 

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Datei PDF documentVortrag Kornhausbibliotheken (76.0 KB) 19.05.2010 74.4 KB

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