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28. Oktober 2010 | Gemeinderat, Direktionen

«Sparen und geniessen» in Bern

In Schweizer Haushalten und Firmen stehen rund drei Millionen Kaf-feemaschinen. Sie brauchen so viel Strom wie die Stadt Biel in einem ganzen Jahr. Ein grosser Anteil dieses Stromes geht beim unnötigen Warmhalten im Standby-Modus verloren. Kaffeemaschinen mit Energieetikette und das Ab-schalten nach Gebrauch reduzieren diesen Verbrauch enorm. Am Samstag will die Stadt Bern als Energiestadt Gold im Rahmen des «energyday» für das Thema sensibilisieren.

Am Samstag findet zum fünften Mal der nationale Tag der Energieeffizienz - der «energyday10» - statt. Unter dem Dach von EnergieSchweiz beteiligen sich Energiestädte, Elektrizitätswerke, Organisationen und Firmen mit eigenen Aktivitäten. Sie informieren über den neuesten Stand der Technik und zeigen Konsumentinnen und Konsumenten, wie sie energieeffiziente Geräte und deren Vorteile nutzen können – bei gleichem Komfort. Auch Bern als Energiestadt Gold macht mit: Das Amt für Umweltschutz organisiert einen Informationsanlass auf dem Bärenplatz. Interessierte können sich dort bei einem Gratis-Kaffee über energieeffiziente Kaffeemaschinen und das Kaffeemaschinen-Förderprogramm von Energie Wasser Bern informieren.

Energieeffiziente Kaffeemaschinen stehen im Fokus

Durchschnittlich schafft es jede Schweizerin und jeder Schweizer auf 900 Tassen Kaffee im Jahr. Für deren Zubereitung brauchen die drei Millionen Kaffeemaschinen etwa so viel Strom wie die Städte Biel oder Bellinzona in einem ganzen Jahr. Rund 40 Prozent des Stromverbrauchs einer Kaffeemaschine werden bei durchschnittlicher Anwendung für das Warmhalten im Bereitschafts-Modus (Standby) verbraucht. Moderne Kaffeemaschinen haben eine automatische Abschaltfunktion. Damit kann der Stromverbrauch erheblich gesenkt werden. Noch energieeffizienter lebt es sich nach der Devise: Nach Gebrauch ausschalten.

Auf Energieetikette achten

Als erstes Land hat die Schweiz die Energieetikette für Kaffeemaschinen Anfang 2010 auf freiwilliger Basis eingeführt. Für die Einteilung in die Energieeffizienzklassen wird der Stromverbrauch in verschiedenen Betriebszuständen gemessen: Aufheizen, Kaffeebezug, Standby und ausgeschaltet. Aus den einzelnen Verbrauchszahlen errechnet sich der Tagesverbrauch, welcher für die Einteilung in die Energieeffizienzklassen massgebend ist. Ganz entspannt kann seinen Kaffee geniessen, wer ein Modell mit der Energieetikette der Energieeffizienzklasse A wählt.

Geniessen und sparen

Mit einer Kaffeemaschine mit Energieetikette A und automatischer Abschaltfunktion wird je nach Nutzungsgewohnheiten die Hälfte des Stroms gegenüber einer ineffizienten Maschine gespart. In fünf Jahren kann das bis zu 200 Franken ausmachen – bei gleichbleibendem Genuss und Komfort.

Veranstaltungshinweis

Die Energiestadt Gold Bern lädt Interessierte ein, sich bei einem kostenlosen Kaffee über die Energieeffizienz von Kaffeemaschinen zu informieren. Mit etwas Glück ist eine Kaffeemaschine der Effizienzklasse A zu gewinnen. Samstag, 30. Oktober 2010, 10 bis 16 Uhr, auf dem Bärenplatz.

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei JPEG imageBild Energyday (1.27 MB) 28.10.2010 1.3 MB

Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie

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