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5. November 2010 | Gemeinderat, Direktionen

Altständerat Hans Lauri leitet Zusammenführungsprojekt

Das Zusammenführen von Stadttheater und Symphonieorchester nimmt Formen an. Stadt, Kanton Bern und die Regionalkonferenz Bern Mittelland haben heute über die Einsetzung und Ausgestaltung der Projektorganisation orientiert, wel-che die Fusion von Stadttheater und Symphonieorchester abwickeln wird. Die paritätische Zusammensetzung einerseits sowie die Wahl der externen Projekt-verantwortlichen andererseits bieten Gewähr dafür, dass auch im Detail sorgfäl-tige und ausgewogene Lösungen erarbeitet werden. Unter dem Dach einer neuen Stiftung „Konzert Theater Bern“ werden am 1. Juli 2011 die vier Sparten Sym-phonieorchester, Musiktheater, Schauspiel und Tanz ihre Arbeit aufnehmen.

Das Stadttheater und das Symphonieorchester haben sich im August 2010 grundsätzlich auf ein gemeinsames Vorgehen zur Umsetzung der Vorgaben der Finanzierungsträger (Kanton, Stadt und Regionalkonferenz Bern Mittelland) hinsichtlich einer Fusion einigen können. In enger Zusammenarbeit mit den Finanzierungsträgern haben sie sich nun auf eine gemeinsame, paritätische Projektorganisation unter externer Leitung verständigt. Diese Projektorganisation soll die Zusammenführung der beiden Häuser unter dem Dach einer neuen Stiftung „Konzert Theater Bern“ verwirklichen.

Ausgestaltung und Ziele der Projektorganisation

Das Projektsteuerungsgremium besteht aus je drei Mitgliedern von Stadttheater (Verwaltungsräte) und Symphonieorchester (Stiftungsräte) und wird durch Hans Lauri geführt. Als operativer Projektleiter fungiert Marcel Brülhart, der die Projektorganisationen Fussball Europameisterschaften 2008 und Eishockey Weltmeisterschaften 2009 von Stadt und Kanton Bern führte. Auf Seiten der beiden Häuser engagieren sich unter anderen die bis anhin im Leitungsgremium vertretenen Personen im Sinne der Kontinuität weiter. Dieses paritätische Gremium hatte sich im August 2010 über die Grundzüge einer Zusammenführung einigen können.

Die Projektorganisation soll eine neue Trägerin in der Form einer Stiftung mit vier Sparten schaffen: Symphonieorchester, Musiktheater, Schauspiel und Tanz. Die operative Führung der neuen Trägerin wird an einen Direktor oder an eine Direktorin übertragen.  Die Geschäftsleitung wird mindestens aus der Direktion und den Spartenleitungen bestehen. „Damit können die insgesamt zur Verfügung stehenden Mittel zum Nutzen aller Sparten kreativer, mit mehr Spielraum und letztlich auch effizienter eingesetzt werden“, wie Regierungsrat Bernard Pulver ausführte. Die Bündelung der Mittel werde sich zudem „positiv auf die Qualität auswirken“.

Die Ausgestaltung der einzelnen Sparten erfolgt unter angemessenem Einbezug des Personals und der Gewerkschaften. Gemäss Stadtpräsident Alexander Tschäppät „werden sorgfältige und ausgewogene Lösungen für das Personal angestrebt“. Die vorgesehene neue Struktur bezeichnete er als „starkes Zeichen für den Kulturstandort Bern“, das hoffentlich von Parlament und Volk gewürdigt werde.

Thomas Hanke, Präsident Kommission Kultur Regionalkonferenz Bern Mittelland, sieht in der Neuorganisation erhebliche Vorteile. „Dieser Schritt stösst bei den Agglomerationsgemeinden auf Zustimmung“. Er hoffe, dass dieses Projekt auch die Diskussion über die dringend notwendige Renovierung des Stadttheaters neu lanciere.

Nächste Schritte

Als nächste Schritte stehen die Gründung der Stiftung, die Bereinigung des neuen Subventionsvertrages, die Festlegung der operativen Organisation, die Wahl des Direktors beziehungsweise der Direktorin sowie die Wahl der Spartenleitungen und die Zusammenführung der beiden Organisationen an. Das Projektsteuerungsgremium wird gleichzeitig als erster Stiftungsrat fungieren. Das Präsidium übernimmt Hans Lauri. „Es ist mir eine grosse Ehre, mich für dieses für Stadt,Kanton und Regionalkonferenz bedeutende Projekt engagieren zu dürfen“. 

 

 

Informationsdienst der Stadt Bern

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