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1. Februar 2011 | Gemeinderat, Direktionen

Massnahmenpaket in der Sozialhilfe: Massnahmen zu über 90 Prozent umgesetzt

Die Umsetzung der Massnahmen zur Optimierung der Stadtberner Sozialhilfe kommt voran: Ende Dezember 2010 waren 120 von 132 Massnahmen umgesetzt. In den letzten Monaten wurden vor allem die Abläufe optimiert, die Zulagenregelung revidiert und die Kontrollsysteme weiter ausgebaut.

In verschiedenen Massnahmenpaketen wurden 2008 vom Gemeinderat, von der stadträtlichen Kommission für Bildung, Soziales und Kultur SBK und vom städtischen Finanzinspektorat insgesamt 132 Massnahmen und Empfehlungen für den Sozialdienst der Stadt Bern erarbeitet. Die Massnahmen bezwecken vor allem eine bessere Dossierführung, mehr Kontrollsysteme, um den Missbrauch von Sozialhilfe zu verhindern, mehr Transparenz und effizientere administrative Abläufe in der Verwaltung.

15 zusätzliche Massnahmen umgesetzt

Seit März 2010 wurden 15 zusätzliche Massnahmen zu Ende geführt, so dass heute 120 der 132 Massnahmen umgesetzt sind. Neu geregelt wurde in den letzten Monaten etwa die Zulagenpraxis. Zudem wurde eine systematische Rückerstattungsprüfung für Sozialhilfeleistungen eingeführt. Die Aufgabenverteilung zwischen den Sozialarbeitenden und dem Administrativpersonal des Sozialdienstes wurde optimiert. Dank dieser Massnahme hat der Sozialdienst mehr Zeit, die Hilfesuchenden persönlich zu beraten. Seit Juni 2010 gibt es auch das Projekt Testarbeitsplätze. Es ergänzt wirksam die Kontrollen, die den Missbrauch der Sozialhilfe verhindern sollen und hilft dem Sozialdienst, die Arbeitsmotivation von Hilfesuchenden zu klären und Schwarzarbeit aufzudecken.

Weniger Personalwechsel

Obschon die Umsetzung einer Vielzahl von Massnahmen die Mitarbeitenden des Sozialdienstes zusätzlich stark belastet hat, sank die Fluktuationsrate deutlich: Während diese Mitte 2010 noch bei 30 Prozent lag, konnte sie - über das ganze Jahr 2010 gerechnet - auf 16 Prozent reduziert werden. Der städtische Sozialdienst liegt damit im kantonalen Durchschnitt.

Ziel voraussichtlich Ende Jahr erreicht

Noch nicht abgeschlossen sind 12 Massnahmen, welche eine überwiegend konzeptionelle Ausrichtung haben und teilweise zu Veränderungen in der Organisation des Sozialamts führen. Die noch pendenten Massnahmen sollen bis Ende 2011 umgesetzt werden. Der Gemeinderat stellt fest, dass sich die Situation in der städtischen Sozialhilfe mit den bereits eingeleiteten Massnahmen grundlegend und nachhaltig verbessert hat.

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentReferat E. Olibet (32KB) 01.02.2011 31.4 KB
Datei PDF documentReferat F. Wolffers (28KB) 01.02.2011 28.0 KB
Datei PDF documentÜbersicht Massnahmen (293KB) 01.02.2011 292.4 KB

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