Navigieren auf Mediencenter

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Content navigation

27. April 2011 | Gemeinderat, Direktionen

Erfolgreiche Bilanz des Gebäudesanierungsprogramms

Der Gemeinderat zieht eine positive Bilanz des 2009 lancierten und nun abgeschlossenen Gebäudesanierungsprogramms. Insgesamt wurden 289 Projekte für energetische Sanierungen mit städtischen Fördergeldern unterstützt. Damit hat die Stadt Bern einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zu mehr Energieeffizienz geleistet.

Bei einem Gebäude gehen durchschnittlich 70 Prozent der Energie über Wände, Fenster, Böden und Dach verloren. Umso wichtiger ist deshalb eine intakte und energetische Gebäudehülle. Aus diesem Grund hat die Stadt Bern 2009 das Gebäudesanierungsprogramm „bern-saniert“ lanciert: Sie wollte Liegenschaftsbesitzerinnen und Liegenschaftsbesitzer dazu motivieren, eine Sanierung ihrer Gebäude zu prüfen. Gleichzeitig verstand sich das Sanierungsprogramm in der damaligen wirtschaftlich angespannten Zeit auch als konjunkturelle Unterstützung des regionalen Gewerbes. An Förderbeiträgen standen für den Zeitraum von zwei Jahren insgesamt zwei Millionen Franken zur Verfügung.

Gemeinsamer Beitrag an den Klimaschutz

Nach den zwei Jahren Laufzeit zieht der Gemeinderat nun eine positive Gesamtbilanz des Gebäudesanierungsprogramms. Insgesamt konnten 289 Sanierungsprojekte mit städtischen Fördergeldern unterstützt werden. Weil noch nicht alle Projekte abgeschlossen sind, kann die energetische Wirkung derzeit nicht genau beziffert werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Projekte, die mit den zwei Millionen Franken unterstützt werden, eine Energieersparnis in der Höhe von 6,5 Gigawattstunden erreichen werden. Dies entspricht rund 650’000 Litern Heizöl. Damit hat die Stadt Bern, zusammen mit den beteiligten Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zu mehr Energieeffizienz geleistet.

Seit Anfang 2010 besteht mit „Das Gebäudeprogramm“ ein nationales Förderprogramm mit einheitlichen Förderkriterien. Dessen Laufzeit von zehn Jahren entspricht dem Wunsch von Liegenschaftsbesitzenden auf mittelfristige Planungssicherheit und Kontinuität für ihre Sanierungsprojekte. Deshalb schlägt der Gemeinderat dem Stadtrat vor, dass die Stadt Bern keine Fördergelder mehr für energetische Gebäudesanierungen ausschütten soll. Vorerst weitergeführt wird jedoch das Beratungsangebot von „bern-saniert“, das durch den Ökofonds von Energie Wasser Bern finanziert wird.

 

Informationsdienst der Stadt Bern

Weitere Informationen.

Archiv

Fusszeile