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4. Mai 2011 | Gemeinderat, Direktionen

Pilotprojekt im Stadtteil VI: Das Beschwerdemanagement bewährt sich

Im Berner Stadtteil VI Bümpliz-Oberbottigen wird schnell und koordiniert auf Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum und sich darauf beziehende Beschwerden reagiert. Auch die betroffenen Organisationen und die Be-völkerung werden miteinbezogen. Das zeigt die Auswertung des Pilotprojekts Beschwerdemanagement, das am 1. April 2010 startete. Weil sich das Beschwer-demanagement bewährt, will der Gemeinderat dieses definitiv einführen.

Beschwerden aus der Bevölkerung nicht auf die lange Bank schieben, sondern schnell reagieren und Massnahmen ergreifen: Das war das Ziel des Pilotprojekts Beschwerdemanagement Stadtteil VI. Dieses Ziel wurde weitgehend erreicht: Die Reaktionszeit vom Beschwerdeeingang bis zum ersten persönlichen Kontakt mit den Beschwerdeführenden betrug maximal vier Tage. Möglich machte dies eine Kerngruppe, der die Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem (QBB), die Kantonspolizei, die reformierte Kirche, die Vereinigung für Beratung, Integrationshilfe und Gemeinwesenarbeit (vbg) und der Trägerverein für die offene Jugendarbeit (TOJ) angehören. Geleitet und koordiniert wurde die Gruppe durch Pinto.

Gute Feedbacks aus der Bevölkerung

Das Beschwerdemanagement erhielt gute Feedbacks aus der Bevölkerung und von den beteiligten Organisationen. Zwar war die Situation im öffentlichen Raum im Vergleich zu früheren Jahren weniger stark belastet, gleichwohl zeigt die Auswertung des Pilotprojekts, dass die eingegangenen Beschwerden dank der neu erarbeiteten Abläufe und der guten Zusammenarbeit innerhalb der Kerngruppe schneller, besser und zielgerichteter behandelt werden konnten.

Sechs grössere Beschwerden behandelt

Anlaufstelle für die Beschwerden ist Pinto. Pinto erhielt während der Pilotphase bis Ende 2010 rund 60 Hinweise und Beschwerden. Viele davon waren kleinere Reklamationen wegen Littering, fehlender Disziplin von Hundehalterinnen und -haltern und kleineren Sachbeschädigungen, die relativ einfach durch Pinto direkt erledigt werden konnten. Zwölf Beschwerden konnten durch Pinto mit Gesprächen und kurzfristig verstärkter Präsenz vor Ort gelöst werden. Sechs grössere Beschwerden (Bachmätteli, Acherli/Westpark, Friedhof, Kindergarten Schwabgut, Statthaltergut/Rosengarten und Fellergut) wurden in der Kerngruppe behandelt, worauf koordinierte Massnahmen geplant und umgesetzt werden konnten. Der Kerngruppe gelang es, drei Beschwerden erfolgreich zu bearbeiten. Im Bachmätteli, Fellergut und Friedhof werden verschiedene koordinierte Aktionen und Aktivitäten 2011 fortgesetzt.

Beschwerdemanagement wird weitergeführt

Der Gemeinderat zieht ein positives Fazit aus dem Pilotprojekt. Er hat deshalb beschlossen, das Beschwerdemanagement im Stadtteil IV definitiv einzuführen. Alle bisher beteiligten Organisationen unterstützen die Weiterführung und sind bereit, sich weiterhin zu engagieren. Die Arbeit für das Beschwerdemanagement wird mit bestehenden Ressourcen geleistet. Je nach aktueller Situation und Bedarf sowie nach Rücksprache mit den Quartierorganisationen kann das Beschwerdemanagement auch auf andere Stadtteile ausgeweitet werden.

 

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