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29. Juni 2011 | Gemeinderat, Direktionen

Bern – eine altersfreundliche Stadt

„Die älteren Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Bern können ihr Leben nach ihren individuellen Möglichkeiten und Bedürfnissen ge-stalten und bewahren ihre Selbstständigkeit. Die Lebensqualität der älteren Bevölkerung ist hoch.“ Das ist die Vision des neuen Alterskonzepts, welches der Gemeinderat jetzt interessierten Kreisen zur Stellungnahme vorlegt.

„Die Stadt Bern ist eine Wohnstadt für alle Generationen.“ So steht es in der Strategie 2020 des Gemeinderats. 22 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt sind über 60 Jahre alt. Die Stadt Bern setzt sich dafür ein, dass sich die ältere Bevölkerung wohl fühlt, integriert ist, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnimmt und das notwendige Wohn- und Dienstleistungsangebot vorhanden ist. Gemeinsam mit dem Rat für Seniorinnen und Senioren und der Fachkommission für Altersfragen hat sie ein Alterskonzept mit entsprechenden Massnahmen entwickelt.


Alterskonzept aus dem Jahr 2000 umgesetzt

Das letzte Alterskonzept stammt aus dem Jahr 2000 und ist umgesetzt. Das heisst unter anderem: Das Angebot an Pflegeheimplätzen und an ambulanten pflegerischen Leistungen ist bedarfsgerecht ausgebaut. Mit der Einführung der neuen Pflegefinanzierung per 2011, namentlich des neuen Finanzierungssystems im Kanton Bern, hat sich zudem die Zuständigkeit für Pflegeleistungen von den Gemeinden zum Kanton verschoben.

Was heisst altersfreundlich?

Grundlage für das neue Alterskonzept war unter anderem eine Erhebung zur Altersfreundlichkeit der Stadt Bern, die das Alters- und Versicherungsamt im Jahr 2010 in Auftrag gegeben hatte. Eine Auswahl von älteren Bewohnerinnen und Bewohnern wurde zu verschiedenen Themen befragt, welche Einfluss auf die Lebensqualität haben. Die Resultate ergaben, dass die Lebensqualität für ältere Menschen in Bern hoch ist, weil ein grosses Angebot an Dienstleistungen, Kultur, Bildung und Sport vorhanden ist und sie sich in den Quartieren integriert und zuhause fühlen. Die Erhebung zeigte auch auf, was eine Stadt aus Sicht der älteren Bevölkerung altersfreundlich macht: gesellschaftliche Teilhabe, Wertschätzung, hindernisfreier öffentlicher Raum und öffentlicher Verkehr sowie genügend Wohn- und Dienstleistungsangebote. Diese Themen bilden denn auch den Schwerpunkt des neuen Alterskonzepts.


Ältere Menschen: Eine bedeutende Ressource

Ältere Menschen verfügen über grosse Potenziale und Ressourcen. Sie wollen mitwirken und mitgestalten. Die Stadt Bern will Rahmenbedingungen schaffen, damit diese Ressourcen anerkannt und gesellschaftlich genutzt werden. Sie fördert Projekte der Nachbarschaftshilfe und der Freiwilligenarbeit und setzt sich für generationenübergreifende Begegnungen ein. Die Stadt sieht eine weitere wichtige Aufgabe darin, die bestehenden Angebote im Altersbereich zu koordinieren und zu vernetzen. Nur eine enge und abgestimmte Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen wie Pflegeheime, Spitex und Spitäler garantiert eine lückenlose Versorgung der pflegebedürftigen Menschen. So bleibt auch die Versorgungssicherheit ein wichtiges Anliegen der Stadt Bern. Sie wird sich weiterhin in strategischen Gremien dafür einsetzen, dass ihren Einwohnerinnen und Einwohnern ein genügend grosses Pflegeangebot zu sozialen Preisen zur Verfügung steht. Dazu gehören auch die Unterstützung und Entlastung von pflegenden Angehörigen.

Breite Diskussion erwünscht

Das Alterskonzept geht jetzt in die Vernehmlassung. Parteien, der Kanton, Altersinstitutionen, Interessenverbände sowie weitere interessierte Kreise können zum Konzept und den vorgeschlagenen Massnahmen Stellung nehmen. Im Anschluss bereinigt die Direktion für Bildung, Soziales und Sport das Konzept und unterbreitet es erneut dem Gemeinderat, der es dann verabschiedet und dem Stadtrat zur Kenntnis bringt.

 

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Titel Bearbeitet Grösse
Datei PDF documentAlterskonzept 2020 (300 KB) 29.06.2011 304.0 KB
Datei PDF documentMassnahmen zur Umsetzung des Alterskonzepts (50 KB) 29.06.2011 47.8 KB

Informationsdienst der Stadt Bern

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