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16. September 2011 | Gemeinderat, Direktionen

Keine Eisbahn auf dem Bundesplatz

In diesem Jahr findet auf dem Bundesplatz keine Eisbahn statt. Nach dem Willen des Berner Stadtparlaments hätte die Finanzierung vollständig durch private Gelder erfolgen sollen. Diese Forderung erwies sich jedoch trotz intensiver Bemühungen bei der Sponsorensuche als nicht erfüllbar.

In der Vergangenheit hatte sich die Stadt jeweils mit maximal 100'000 Franken an der Durchführung der Eisbahn auf dem Bundesplatz beteiligt. Für die Eisbahn 2012 hätte dieser Beitrag erheblich vermindert, aber nicht gänzlich eliminiert werden können. Der Berner Stadtrat forderte jedoch mehrfach, dass die Finanzierung vollständig durch private Gelder zu erfolgen habe. So hat er die beiden Nachkredite für die Eisbahn 2008/2009 und 2009/2010 abgelehnt. Anfang September wurde zudem ein Vorstoss von Stadtrat Henri Beuchat (CVP), der eine Wiederaufnahme der Eisbahn in den städtischen Finanzplan verlangt hatte, deutlich abgelehnt. Selbst ein Antrag, die Eisbahn mit 50'000 Franken seitens Stadt zu unterstützen, wurde an der gestrigen Budgetsitzung des Stadtrats mit deutlicher Mehrheit verworfen.

Schwierige Suche nach Sponsorengeldern

Die Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie (SUE) war seit Anfang Jahr auf der Suche nach zusätzlichen Sponsorengeldern. Trotz intensiver Bemühungen sowie zahlreicher Kontakte und Gespräche war es leider nicht möglich, die fehlenden finanziellen Mittel für die Durchführung der Eisbahn fristgerecht zu erschliessen. Die Direktion sieht sich deshalb nach Rücksprache mit dem Gemeinderat gezwungen, auf die diesjährige Austragung der Eisbahn zu verzichten. Sie bedauert diesen Schritt ausserordentlich, war das kostenlose Schlittschuhlaufen auf dem Bundesplatz doch mittlerweile zu einer beliebten Berner Wintertradition geworden. Die Stadt bedankt sich an dieser Stelle bei den Sponsoren, die ihr Engagement für die Eisbahn 2012 zugesagt hatten: Es sind dies Coop, PostFinance, HRS Real Estate AG, Energie Wasser Bern, die Mobiliar, die Jungfraubahnen und das Bundesamt für Sport.

 

Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie

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