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23. November 2011 | Gemeinderat, Direktionen

Der Erdgaspreis steigt, der Biogaspreis bleibt unverändert

Der Gemeinderat hat die von Energie Wasser Bern beantragten Erdgastarife genehmigt. Sie steigen ab Januar 2012 um 0,5 Rappen pro Kilowattstunde. Der Preis für CO2-neutrales Biogas bleibt dagegen unverändert.

Die Beschaffungspreise für Erdgas steigen ab dem 1. Januar 2012, wie die Vorlieferantin Gasverbund Mittelland AG (GVM) bekannt gegeben hat. Die Preiserhöhung erfolgt aufgrund weltweit steigender Energiepreise. Für die Kundinnen und Kunden von Energie Wasser Bern (ewb) erhöhen sich die Erdgaspreise daher per 1. Januar 2012 um 0,5 Rappen pro Kilowattstunde (kWh). Bei einem durchschnittlichen jährlichen Bezug von 10‘000 Kilowattstunden für das Heizen einer 4½-Zimmerwohnung bedeutet das Mehrkosten von rund 50 Franken im Jahr. Die Erdgaspreise waren zuvor seit Oktober 2010 während fünfzehn Monaten stabil.

Biograspreise bleiben stabil

Unverändert bleiben dagegen die Preise für den Bezug von erneuerbarem, CO2-neutralem Biogas, da die Produktion von Biogas in heimischen Anlagen erfolgt und somit weitgehend unabhängig von den internationalen Beschaffungsmärkten ist. Wer 100 Prozent Biogas bezieht, bezahlt somit 2012 gleich viel wie im Vorjahr. Für Kundinnen und Kunden mit einem 20- oder 5-prozentigen Biogasanteil steigen die Kosten weniger stark an, als wenn sie reines Erdgas beziehen würden.

Erdgaskunden von Energie Wasser Bern

In der Stadt und der Region Bern beziehen rund 17‘000 Kundinnen und Kunden Erdgas. Davon setzen bereits heute rund 250 auf einen teilweisen oder hundertprozentigen Bezug von Biogas. Eingesetzt werden Erd- und Biogas zum Heizen, Kochen, für die Warmwasseraufbereitung sowie für vielseitige gewerbliche Anwendungen.

 

Informationsdienst der Stadt Bern

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